Christoph Hemlein verstärkt den SV Meppen

Foto: SV Meppen

Dem SV Meppen ist ein Transfercoup gelungen. In Christoph Hemlein verstärkt ein Offensivspieler den Verein.

Ausgebildet wurde der in erster Linie auf dem rechten Flügel beheimatete Offensivspieler bei der TSG Hoffenheim und beim VfB Stuttgart, für den er 2011 als junger Spieler drei Partien in der 1. Liga bestritt. Nach einem Jahr beim niederländischen Erstligisten NEC Nijmegen wechselte er im Jahr 2014 zu Arminia Bielefeld. In seinen vier Jahren auf der „Alm“ entwickelte sich Hemlein wegen seines großen Kämpferherzens zum Liebling der Arminen-Fans. In Kaiserslautern wurde der schnelle und spielstarke Hemlein nach seinem Wechsel 2018 zum Mannschaftskapitän, bevor er im November 2019 – am meisten für ihn selber – völlig überraschend vom Spiel- und Trainingsbetrieb freigestellt wurde.

Für den 29-Jährigen bedeuteten die vergangenen Monate in der Pfalz nach zuvor 86 Zweitligaspielen (4 Tore/9 Vorlagen), 143 Drittligabegegnungen (22/21) sowie 29 Spielen (4/4) in der Eredivisie (4 Tore/4 Vorlagen) die schwerste Zeit seiner Laufbahn. Während in Kaiserlautern künftig Marius Kleinsorge die Hemlein-Position übernehmen soll, geht der gebürtige Heidelberger den umgekehrten Weg. „Für uns ist das ein Riesending“, freut sich Torsten Frings über die dritte Meppener Neuverpflichtung in dieser Woche. In enger Abstimmung mit seinem Trainerteam und Vorstandsmitglied Heiner Beckmann hatte Frings den Wechsel in den letzten Tagen vorangetrieben und am gestrigen Donnerstag finalisiert.

Ich bin froh, dass wir mit ihm eine Lösung gefunden haben“, so der Meppener Coach. Hemlein und der SVM einigten sich auf eine Zusammenarbeit über zwei Jahre mit Option auf eine weitere Spielzeit. Als „offen und megaehrgeizig“ erlebte Frings seinen künftigen Angreifer in den Gesprächen. Und „als Charakterspieler, der weiß was er will und eine Mannschaft führen kann. Auch deswegen wollten wir ihn unbedingt haben.“

Mit Christoph ist uns eine Verpflichtung gelungen, von der wir uns einiges versprechen.“ Eine „ganz wichtige Rolle“ habe bei Hemleins Entscheidung für den SVM sein künftiger Trainer gespielt.

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