Union Berlin feiert Testspiel vor 5.000 Zuschauern

Alte Försterei Union Berlin
Foto: Groundhoppers1860

Es waren sehr emotionale Momente in Zeiten von Corona. Rund 5.000 Fans feuerten ihre Mannschaft auf dem Platz im Testspiel gegen den 1.FC Nürnberg an. 

Vor fast genau 100 Jahren wurde die Alte Försterei offizielle eingeweiht. Damals ebenfalls gegen den 1.FC Nürnberg. Das Jubiläum spielt in diesem Falle jedoch eine mehr oder weniger untergeordnete Rolle. Es ist das erste Spiel mit Zuschauern seit über einem halben Jahr. 5.000 glückliche Fans durften das Spielgeschehen auf dem Platz mitverfolgen und feuerten ihr Team an. Die 1:2 Niederlage ist bei dem ganzen in den Hintergrund gerutscht. Normalerweise passen in das Stadion „An der Alten Försterei“ 22.012 Zuschauer hinein.

Nach dem Pilot-Spiel gab es Lob vom Berliner Gesundheitsamt Treptow-Köpenick. „Der 1. FC Union hat die hygienerelevanten Vorgaben hervorragend umgesetzt“, so der zuständige Referent – welcher selbst vor Ort gewesen war. „Besonders beeindruckt bin ich von den Fans, die die notwendigen Maßnahmen annehmen und die Hygieneregeln einhalten.“

Union-Präsident wünscht Fan-Rückkehr in mehreren Stadien

Union Berlin hat nur bewiesen, dass es sogar im kleinsten Bundesliga-Stadion geht. Zingler, Präsident der Eisernen: „Ich würde mir wünschen, dass an anderen Bundesliga-Standorten, an denen viel mehr Platz ist, wo Hygienemaßnahmen durchaus möglich sind, dass es dort auch möglich wäre“, so der 56-Jährige gegenüber dem „Kicker“. Ein Seitenhieb gegen Max Eberl, der das ganze kritisch sieht, konnte er sich nicht verkneifen: „Unterstützung erwarte ich nicht, ich wünsche sie mir auch nicht“, sagte er: „Meistens werden wir ja von den Menschen kritisiert, die selber nichts tun – außer Pappkameraden aufstellen. Das ist mir ein bisschen zu wenig.“

Stimmung im Stadion:

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Highlights der Partie:

 

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