Die Stadt Dresden streicht dem Verein den Miet-Zuschuss in Höhe von 3 Millionen Euro für das Harbig-Stadion.
Wie die Bild-Zeitung erfahren hat, sind die 1,5 Millionen, die in den letzten Jahren unabhängig von der Liga flossen, nicht im Finanzplan der Landeshauptstadt für 2021 und 2022 enthalten. Im Klartext bedeutet das, wenn der Stadtrat diesen am kommenden Donnerstag absegnet, sieht die SGD von den drei Millionen Euro in den kommenden zwei Jahren keinen einzigen Cent. Vor sechs Jahren wurde beschlossen, dass der Zuschuss bis 2039 seine Gültigkeit hat, bis dahin wäre das Stadion nämlich abbezahlt.
Für den Verein ist die fehlende Summe ein herber Rückschlag. Durch die fehlenden Zuschauereinnahmen fehlen dem Klub bereits rund sechs Millionen Euro. Dazu kommt, dass erst vor Kurzem der Stadtrad den eigentlich bereits zugesagten Zuschuss fürs neue Trainingszentrum von einer Mio. Euro gestrichen hat.
Warum diese Maßnahmen der Stadt?
Dem Klub geht offensichtlich bei Politik und Verwaltung die Lobby flöten. Dabei fehlt vor allem ein Mann wie Ralf Minge, der bei der Stadt ein hohes Ansehen genossen hat. Vertreter der Stadt sollen der SGD versprochen haben, dass man das Geld im kommenden Jahr schon irgendwie anderweitig auftreiben wird.
Interims-Geschäftsführer Enrico Kabus: „Das kann eher auf Kurz, als auf lang nicht gut gehen. Statt langfristig die Bundesliga ins Visier nehmen zu können, würde allenfalls die dritte Liga in Dresden zum Alltag werden.“
