Der 1.FC Kaiserslautern befindet sich nach wie vor im Abstiegskampf. Gegen den F.C. Hansa Rostock musste man in der Nachspielzeit den 2:1 Siegtreffer für die Kogge hinnehmen. Marco Antwerpen, Cheftrainer der Roten Teufel, kritisiert nach der Partie den Schiedsrichter Manuel Gräfe.
Die Lauterer stecken weiter tief im Abstiegskampf fest. Wieder einmal konnte man ein gutes Spiel zeigen, sich aber wie bereits so oft in dieser Saison nicht belohnen. In einem Interview mit dem „SWR“ hat Marco Antwerpen seinen Unmut Luft gemacht und sagt: „Es ist ja immer so, dass die Trainer Schuld sind, wenn sie Emotionen zeigen. Die Schiedsrichter sind aber nie Schuld„, so der Coach, der in der fünften Minute der Nachspielzeit die Rote Karte gesehen hat. „Vielleicht sitzt er in der Kabine und denkt mal über seine Leistung nach.“
Streitpunkt war eine Szene in der Nachspielzeit, als nach einem weitgeschlagenen Freistoß kam Anil Gözütok im Strafraum der „Kogge“ an den Ball und ging im Zweikampf mit Nico Neidhart zu Fall. Die Roten Teufel forderten Elfmeter. Schiedsrichter Gräfe ließ jedoch weiterlaufen. „Der Kontakt war da, den muss er geben„, zeigt sich Antwerpen fassungslos. Vom Schiedsrichter wurde er mit Rot des Innenraums verwiesen. „Da muss ich kritisch mit mir selbst umgehen, dass mir das nicht passiert„
