Start News TSV 1860 München: Nullnummer beim SV Wehen Wiesbaden

TSV 1860 München: Nullnummer beim SV Wehen Wiesbaden

Foto: Groundhoppers1860

Am zweiten Spieltag trafen mit dem SV Wehen Wiesbaden und den Münchner Löwen zwei Mannschaften in der Brita-Arena aufeinander, die vor der Saison von vielen Experten als Mitfavoriten um den Aufstieg eingestuft wurden. Nach neunzig Minuten durften sich die Gäste besonders bei Torhüter Tom Kretzschmar bedanken, der mit mehren Glanzparaden und starken Reflexen einen Treffer der Gastgeber verhinderte.

Der 22-Jährige Schlussmann, bereits seit 2006 seit den Löwen, blieb damit nach dem 1:0 Sieg im Auftaktspiel gegen die Würzburger Kickers auch beim zweiten Einsatz ohne Gegentor. Dennoch wird Tom Kretzschmar zukünftig vermutlich wieder auf der Bank Platz nehmen müssen, da nach diesen beiden Spielen die rotsperre von Stammkeeper Marco Hiller abgelaufen ist. Nach diesen beiden starken Auftritten von Tom Kretzschmar gewiss keine leichte Entscheidung von Cheftrainer Michael Köllner.

Bei den Gastgebern war Thijem Goppel der auffälligste Akteur, der Neuzugang aus Kerkrade stellte die Münchner Abwehr über die gesamte Spielzeit immer wieder vor große Probleme. Der Niederländer fiel durch seine Spiefreudigkeit, Schnelligkeit und seinen enormen Antritt auf, scheiterte aber im Eins gegen Eins Duell auch am hervorragend regierenden Tom Kretzschmar. Die Gäste konnten nur in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit der Begegnung ihren Stempel aufdrücken, nach den Einwechslungen von Dressel und Lex für Neudecker und Tallig lief es für den TSV 1860 zunächst besser, richtige Torgefahr gab es außer einem gefährlichen Abschluss von Sascha Mölders aber nicht zu bestaunen.

Mangelnde Chancenverwertung beim SV Wehen Wiesbaden

Der SV Wehen Wiesbaden hingegen musste sich wie schon im Auftaktspiel beim SC Freiburg II mit einem 0:0 begnügen, Trainer Rüdiger Rehm bemängelte nach Schlusspfiff zurecht die mangelnde Chancenverwertung seiner Elf, die den möglichen Sieg kostete. Auffallend war das geringe Interesse an dieser Begegnung auf Wiesbadener Seite. Von den 4.884 durch das zuständige Gesundheitsamt zugelassenen Zuschauern war man mit 2.712 verkauften Tickets weit entfernt, zieht man die ca. 1.200 mitgereisten Anhänger der Münchner Löwen ab, bleiben gerade einmal ca 1.500 Fans des SVWW, die sich mit einem Ticket eingedeckt haben.

Nach monatelanger Abwesenheit der Zuschauer auch in der Brita-Arena eine äußerst ernüchternde Zahl. Am nächsten Wochenende müssen beide Teams zuhause im DFB-Pokal antreten, während es die Löwen mit den Lilien aus Darmstadt zu tun bekommen, wartet auf den SV Wehen Wiesbaden kein geringerer als Borussia Dortmund.

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