1.FC Magdeburg: „Es wird versucht unsere Spieler zu diffamieren“

Foto: Axel Kammerer

Dennis Erdmann vom 1.FC Saarbrücken wurde vom DFB für acht Wochen gesperrt. Grund hier sollen rassistische Beleidigungen gewesen sein. Nun meldet sich der Cheftrainer der Magdeburger zu Wort.

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Rassismus hat viele, hässliche Facetten. Eine davon ist, dass man gerne in der gedachten Anonymität etwas sagt, das dann bestreitet und nicht dazu steht. Genau in der Situation sind wir jetzt, wo ich feststellen muss, dass versucht wird, unsere Spieler zu diffamieren. Aber ich habe in meine Spieler und ihre Äußerungen vollstes Vertrauen“, so der Coach und sagt weiter: „Es gehört Zivilcourage dazu, sich zu diesem Thema zu äußern. Denn man weiß, wenn man sich zu Rassismus in Deutschland äußert, bekommt man auch Gegenwind. Und wenn man sich in der Verbalität vergreift, muss man dafür auch die Konsequenzen tragen.“

Da das Sportgericht die Aussage von Atik für unglaubwürdig erklärt hat und die Aussagen des FCS-Spieler nur teilweise berücksichtigt wurden, hat der 1.FC Saarbrücken gegen die Sperre von Erdmann bereits Einspruch eingelegt. „Die mündliche Begründung des Urteils gibt berechtigten Anlass dazu, dass wir gegenüber dem nächsthöheren Gericht gute Argumente haben„, so Saarbrückens Pressesprecher Peter Müller.

3 Kommentare

  1. Na ja…zumindest einer hat sich ja schon mal selbst diffamiert. Unfair während des Spiels …unglaubwürdig in der der Verhandlung. Aber das passt ja zu dem Atlik.Und das passt auch genau zu seinem Auftritt im Ludwigspark.
    Und da der feine Herr Tietz seine Spieler ja von Anfang an für glaubwürdig erklärt hat , sollte er die anderen spätestens jetzt auch mal hinterfragen.
    Ganz schwaches Bild des FC Magdeburg

  2.  „Das Nicht-Hören heißt nicht zwangsläufig, dass die Äußerungen nicht gefallen sind“
    Dieser Satz stammt von Herrn Richter Oberholz (Lt.SZ). Ok, der ist nicht so leicht zu verstehen. Übersetzt, vielleicht so : Keiner hat was gehört, aber es muss einer was gesagt haben , sonst hätte es ja keiner hören können – ist doch logisch, oder so halt??
    Herr Bell, als linker Verteidiger, brauchte also nicht zu hören, um zu wissen, was der linke, gegnerische Innenverteidige zu seinem Rechtsaußen gesagt hat, um als Zeuge bewertet zu werden, was alle anderen auf dem Feld nicht gehört haben. Also ich merke schon, so ist es sehr schwer ein gerechtes Urteil zu finden. Die einfachste Lösung ist in der logischen Folge, nur einen Spieler (Minderheit) zu strafen und 4 andere Spieler (-1 wegen Bla ) zu entlasten und somit Magdeburg die Saison zu retten. Also ich weiß nicht….. 50 Sozialstunden in einer Einrichtung für Jugendliche wäre für beide Spieler sicher fairer und sinnvoller gewesen. Kindergarten halt oder so…….

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