Großer Umbruch beim 1. FC Saarbrücken: Nach dem spannenden Pokalfinale gegen Elversberg steht der Verein vor einer großen Herausforderung. Gleich elf Spieler wurden nach dem Spiel verabschiedet, darunter fast die komplette Sturmreihe. Nicht verwunderlich, dass man nun einen neuen Stürmer sucht. Dabei soll unter anderem auch der ehemalige Mannheimer Dominik Martinovic stehen.
Die Saarländer vor der schweren Aufgabe, die Lücken im Angriff zu schließen und die Torgefährlichkeit wiederherzustellen. Trainer Rüdiger Ziehl (45) ist sich der Dringlichkeit bewusst und betonte zuletzt in einem Interview mit der „Bild“, dass die Offensive unbedingt verstärkt werden muss. Dabei sei es egal ob sie in der Regionalliga auf sich aufmerksam gemacht haben oder in der 3. oder 2. Liga. Um geeignete Kandidaten für die Stürmerposition zu finden, hat Ziehl eine lange Liste mit potenziellen Spielern, die er abarbeiten will. Drei Namen sind besonders interessant. Einer davon ist Prince Osei Owusu (26) aus Regensburg, der in der vergangenen Saison neun Tore für seinen Verein erzielte. Dem Vernehmen nach ist aber auch Zweitligist Karlsruhe an einer Verpflichtung des ehemaligen Löwen interessiert.
Ziehl sucht Lösung für Cuni
Ein weiterer Kandidat ist Lion Lauberbach (25) aus Braunschweig, der in der abgelaufenen Saison vier Tore erzielte. Auch ihm liegen Anfragen aus der 2. Liga vor, unter anderem von Vereinen wie Magdeburg und Kaiserslautern. Der bekannteste Name auf der Liste ist laut einem aktuellen Bericht der „Bild“ jedoch Dominik Martinovic (26) aus Mannheim. Martinovic ist ein erfahrener Torjäger, der in 117 Spielen für den Waldhof beeindruckende 41 Tore erzielte. Seine Erfahrung und seine Torgefährlichkeit könnten für den 1. FC Saarbrücken eine wertvolle Bereicherung sein. Allerdings scheint Martinovic derzeit mit einem Wechsel in die 2.Bundesliga zu liebäugeln.
Während Trainer Ziehl versucht, eine Lösung zu finden, um Marvin Cuni zum Bleiben zu bewegen, stehen bei Bayern München derzeit andere Themen im Vordergrund. Nichtsdestotrotz setzt der FCS weiterhin alles daran, die Offensive für die kommende Saison zu verstärken und eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen.
