Der 1. FC Saarbrücken hat im DFB-Pokal erneut für eine Überraschung gesorgt. Nachdem man erst vor wenigen Wochen den Rekordmeister aus München aus dem Pokal geworfen hatte, mussten nun auch die Frankfurter dran glauben.
Eintracht Frankfurt ging als klarer Favorit in die Partie, doch die Saarländer zeigten von Beginn an, dass sie sich von der vermeintlichen Überlegenheit nicht einschüchtern ließen. In der 19. Minute erzielten sie nach einem Eckball durch Brünker das erste Tor, das jedoch nach einer VAR-Überprüfung wegen eines Foulspiels annulliert wurde. Die Saarbrücker setzten weiterhin auf energische Zweikämpfe und weite Einwürfe von Gaus, die die Frankfurter Abwehr vor Probleme stellten. Mit einem 0:0 ging es in die Halbzeitpause, von einem Klassenunterschied war nichts zu sehen.
Saarbrücken verteidigt stark: Frankfurt bleibt im Achtelfinale ohne Durchschlagskraft
In der 64. Spielminute ging Saarbrücken schließlich in Führung. Schreiber schlug einen Freistoß in den Strafraum, Naifi bediente Brünker, der den Ball unhaltbar neben den rechten Pfosten schob (1:0). Die Frankfurter versuchten auf das Gegentor zu reagieren, konnte den Druck der Saarbrücker aber nicht entscheidend brechen. In der 68. Minute erhöhte Saarbrücken sogar auf 2:0, als Biada nach einem Konter den Ball ins Netz schob. Frankfurt wirkte geschockt und konnte sich nicht mehr aus der eigenen Hälfte befreien.
Am Ende ging der 1. FC Saarbrücken als verdienter Sieger vom Platz und zog mit einem 2:0-Sieg ins Viertelfinale des DFB-Pokals ein. Mit dem Einzug in die nächste Runde winkt dem 1. FC Saarbrücken die stolze Summe von 1,7 Millionen Euro.
