Erzgebirge Aues Kampf um Danhof: Vertragspoker in vollem Gange

Tim Danhof hat sich mit seinen Leistungen als fester Bestandteil der Mannschaft von Erzgebirge Aue etabliert. In 29 Spielen steuerte er sechs Scorerpunkte bei. Das Interesse des Vereins an einer Vertragsverlängerung ist daher trotz der starken Konkurrenz auf dem Markt wenig überraschend.

Derzeit stehen elf Spielerverträge bis zum 30. Juni 2024 zur Verlängerung an, darunter Verträge mit jungen Talenten wie Linus Rosenlöcher, Marco Schikora und Kilian Jakob, aber auch mit erfahrenen Spielern wie Maxi Thiel und Boris Tashchy. Die sportliche Leitung plant, einige dieser Leistungsträger auch in der kommenden Saison im Kader zu haben. Im Fokus steht dabei vor allem Danhof, dem sogar ein fertiges Angebot von Dynamo Dresden vorliegt – ein Zeichen für seine hohe Attraktivität auf dem Markt. Sportdirektor Heidrich räumt zwar ein, dass Danhofs starke Leistungen Aufmerksamkeit erregt haben, ein konkretes Angebot aus Dresden sei ihm aber nicht bekannt. Die Gespräche mit Danhof und seinem Berater laufen und der Verein ist zuversichtlich, ihn halten zu können.

Aue zwischen Verlängerung und Marktrealitäten

Der Wunsch nach Stabilität und Weiterentwicklung nach dem Abstieg vor zwei Jahren ist offensichtlich. Heidrich betont, dass sich der Verein positiv entwickelt hat und die Spieler gute Fortschritte machen. “Es gibt immer eine andere Seite, die Verträge unterschreiben muss und man muss sich auch auf gewisse Dinge einigen. Manchmal geht es schnell, manchmal dauert es länger. Aber wir liegen im Zeitplan“, so Heidrich gegenüber “tag24“. Er macht aber auch klar, dass er nicht ewig warten wird und sich bereits Alternativen überlegt hat, falls es zu keiner Einigung kommen sollte. “Ansonsten geht es statt rechts herum links herum“, so Heidrich weiter.

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