Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Drittligisten Rot-Weiss Essen zu einer Geldstrafe von 12.950 Euro verurteilt.
Diese Entscheidung fiel im Einzelrichterverfahren, nachdem der DFB-Kontrollausschuss Anklage wegen unsportlichen Verhaltens der Fans erhoben hatte. Der Verein hat die Strafe akzeptiert, womit das Urteil rechtskräftig ist. Von der Gesamtstrafe darf Rot-Weiss Essen bis zu 4300 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen einsetzen. Der Nachweis über diese Ausgaben muss dem DFB bis zum 31. Dezember 2024 vorgelegt werden.
Hintergrund der Strafe ist ein Vorfall während des Drittligaspiels gegen den SV Sandhausen am 4. Mai 2024, bei dem Essener Fans mindestens 37 bengalische Fackeln entzündeten.
