Energie Cottbus vor dem Heimspiel gegen Osnabrück: Trainer Wollitz spricht Klartext

Vor über 10.000 Zuschauern empfängt Energie Cottbus am Samstag den VfL Osnabrück. Trainer Claus-Dieter „Pelé“ Wollitz gibt Einblicke in seinen Kader, analysiert den Gegner und macht eine klare Ansage zur Erwartungshaltung im Umfeld.

Wollitz über den Gegner und die Tabellensituation

Osnabrück hat sich seit dem deutlichen 5:2-Hinspielsieg von Cottbus stark verändert: neuer Trainer, neue Spieler, viel Selbstvertrauen. Wollitz sieht dennoch eine Konstante: „Die Qualität war schon vorher da, jetzt haben sie die richtige Mischung gefunden.“ Zur aktuellen Tabellensituation macht er eine klare Ansage: „Tabellenführer ist Energie Cottbus. Die sogenannte Rückrunden-Tabelle interessiert mich nicht. Wir wollen wie ein Tabellenführer auftreten.“

Ansage an Kritiker und Erwartungshaltung

Wollitz äußert sich deutlich zu wachsender Kritik nach der letzten Niederlage: „Wir haben nicht unser Selbstverständnis gefunden, aber wir müssen nicht nach jeder Niederlage eine Rechtfertigung liefern.“ Er mahnt, nicht größenwahnsinnig zu werden: „Wenn wir unseren Weg verlassen, beginnt der tiefe Fall.“

Debatte um Zweitvertretungen in der 3. Liga

Wollitz befürwortet die Idee, dass U21-Teams nur mit Spielern unter 21 Jahren antreten dürfen: „Dann regelt sich vieles von selbst.“ Zudem kritisiert er, dass Zweitvertretungen ihre Heimspiele oft in anderen Stadien austragen: „VfB Stuttgart II muss in Stuttgart spielen, nicht in Großaspach.“

Fokus auf das Heimspiel

Zum Schluss richtet Wollitz den Blick auf Samstag: „Unsere Mannschaft hat bisher Großartiges geleistet. Die Fans sollen uns weiterhin so ehrlich und leidenschaftlich unterstützen wie bisher.“

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