MSV Duisburg: Fan-Euphorie kennt keine Grenzen – 2.000 Zebras reisen nach Verl

Beim MSV Duisburg ist die Stimmung nach dem furiosen Saisonstart in der dritten Liga weiter auf dem Höhepunkt. Nach dem Last-Minute-Sieg gegen den SSV Ulm (2:1) am vergangenen Wochenende erwartet die Mannschaft auch im nächsten Spiel große Unterstützung. Wenn die Zebras am Samstag (30. August, 14 Uhr, RS-Liveticker) beim SC Verl antreten, werden rund 2.000 Fans ihr Team begleiten, ein Auswärtssupport, der in Liga 3 Seltenheitswert hat.

Hirsch schwärmt von emotionalem Sieg

Trainer Dietmar Hirsch denkt noch immer gerne an die entscheidenden Momente gegen Ulm zurück: „Das war einfach nur extrem geil. Wir sind eine emotionale Mannschaft, ein emotionaler Verein mit einem emotionalen Stadion und emotionalen Fans – und wenn wir in der 93. Minute das Tor schießen, dann brechen alle Dämme.“

Der Jubel auf den Rängen sei für das Team ein zusätzlicher Schub gewesen. Hirsch betont, dass gerade die Leidenschaft der Fans in engen Spielen den Unterschied machen könne.

Pressesprecher vergleicht mit Verls Zuschauerschnitt

Auch MSV-Pressesprecher Martin Haltermann zeigt sich beeindruckt: „Mehr als 2.000 Auswärtsfans – das sind wahrscheinlich mehr, als beim letzten Heimspiel des SC Verl überhaupt im Stadion waren.“ Ein Seitenhieb mit einem ernsten Kern: Verl zählt traditionell zu den kleineren Standorten der dritten Liga, wo Zuschauerzahlen oft deutlich unter denen der Traditionsvereine liegen.

Euphorie ja – Übermut nein

Hirsch warnt trotz des Traumstarts vor überzogenen Erwartungen. „Unsere Fans sind extrem euphorisch im Moment und sehr laut. Ich glaube, dass sie uns auch in Verl nach vorne pushen werden.“ Gleichzeitig sagt er: „Ich spreche ja immer von kontrollierter Euphorie. Wir kriegen das gut kanalisiert. Aber eine Euphorie wollen wir überhaupt nicht bremsen.“

Start mit drei Siegen – MSV bleibt hungrig

Der MSV Duisburg hat die ersten drei Spiele nach dem Aufstieg in die dritte Liga allesamt gewonnen und gehört damit zu den Spitzenreitern der Saison. Besonders auffällig ist dabei das Spielsystem, das Hirsch beschreibt: „So wie wir spielen – aktiv, mit harter Arbeit, Umschaltspiel und hohem Tempo – das steckt die Leute einfach an.“

Die Zebras wollen diese Energie nun auch in Verl auf den Platz bringen und ihre Serie weiter ausbauen.

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