Der MSV Duisburg bleibt das Maß aller Dinge in der 3. Liga: Beim 1. FC Schweinfurt 05 siegten die Zebras abgebrüht mit 3:0 und stellten mit 18 Punkten aus sechs Spielen den alleinigen Startrekord auf. Bulic, Fleckstein und Coskun trafen, die Party unter Flutlicht war vorprogrammiert.
Der MSV Duisburg hat seinen Traumstart eindrucksvoll fortgesetzt. Im Sachs-Stadion reichte den Meiderichern eine Mischung aus Stabilität, Reife und Effizienz, um den tapfer anlaufenden Aufsteiger 1. FC Schweinfurt 05 mit 3:0 (1:0) zu schlagen – und damit den alleinigen Startrekord der 3. Liga zu fixieren.
Bulic eröffnet – MSV eiskalt
Von Beginn an suchten die Zebras konsequent den Weg in die gefährlichen Zonen. Nach einem Duisburger Standard patzte 05-Keeper Toni Stahl beim Rausfausten – Rasim Bulic nahm die Einladung dankend an und jagte den Ball per Brustannahme und Vollspann unter die Latte. Es war das erste MSV-Tor des präsenten Sechsers.
Schweinfurt steckte den frühen Rückstand weg, gewann Phasen mit mehr Ballbesitz und versuchte es aus der Distanz. Die klareren Möglichkeiten blieben jedoch auf Seiten der Gäste: Tim Heike und Can Coskun verpassten kurz vor der Pause die Vorentscheidung. Mit 0:1 ging’s in die Kabinen.
Fleckstein legt nach – Coskun setzt den Deckel drauf
Nach dem Seitenwechsel warf der Regionalliga-Meister weiter viel nach vorne, ohne die letzte Präzision zu finden. MSV-Trainer Dietmar Hirsch brachte mit Florian Krüger und Conor Noß frische Kräfte – und die Partie kippte endgültig. Erst prüfte Noß den Keeper, kurz darauf war Tobias Fleckstein am zweiten Pfosten zur Stelle und drückte zum 0:2 ein. Spätestens als Can Coskun nach Vorlage von Noß mit seinem starken linken Fuß die Kugel von der Unterkante der Latte ins Netz wuchtete, war der Abend entschieden. In der Nachspielzeit verhinderte die Latte den vierten Duisburger Treffer durch Max Dittgen.
Rekord und Ausblick
Sechs Spiele, sechs Siege – 18 Punkte und der alleinige Startrekord der Drittliga-Historie: Duisburgs Lauf ist bemerkenswert. Hirsch vertraute erneut der erfolgreichen Wiesbaden-Elf; Patrick Sussek fehlte weiterhin (muskulär), Neuzugang Florian Krüger kam als Joker. Weiter geht’s für den Spitzenreiter bereits am Sonntag (13:30 Uhr) mit dem nächsten Auswärtsduell beim Mitaufsteiger TSV Havelse.
