Der SV Waldhof Mannheim 07 hat „mit Verwunderung“ auf die Pressemitteilung des SC Paderborn reagiert, in der ein Wechsel von Kennedy Okpala thematisiert wurde. Aus Sicht der Mannheimer sei die Situation klar: Okpala steht weiterhin beim Waldhof unter Vertrag.
Konkret teilt der Drittligist mit, dass der Angreifer seinen laufenden Vertrag zum Jahresende gekündigt habe. Darüber hinaus sei Okpala am heutigen Tag nicht zum Training erschienen. Ein solches Verhalten wird vom SV Waldhof Mannheim 07 nicht toleriert. „Kennedy Okpala ist weiterhin Spieler des SV Waldhof“, heißt es seitens des Vereins.
Vertragslage sorgt für Brisanz
Die klare Wortwahl unterstreicht, wie sensibel die Situation aktuell ist. Gerade in der Liga3 sind Vertragsfragen und Abwerbeversuche regelmäßig ein Reizthema, insbesondere dann, wenn sportlich ambitionierte Klubs aus höheren Ligen involviert sind. Der Waldhof stellt unmissverständlich klar, dass ein eigenmächtiges Fernbleiben vom Training nicht akzeptiert wird und arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.
Ob die Kündigung des Spielers rechtlich Bestand hat oder ob es zu weiteren Schritten kommt, ließ der Verein offen. Ebenso unklar ist, ob und in welcher Form Gespräche zwischen den beteiligten Parteien stattfinden.
