SSV Ulm 1846: Neuer Vorstand setzt Kurs für die Zukunft in der 3. Liga

Foto: Lars Zimmermann

Der SSV Ulm 1846 Fussball e.V. stellt personell die Weichen für die Zukunft. Nach mehreren erfolgreichen Jahren an der Vereinsspitze haben Thomas Oelmayer und Alexander Schöllhorn ihre Ämter niedergelegt. In einer Aufsichtsratssitzung wurden nun Dominik Schwärzel und Robert Holzer zu neuen Vorständen bestellt. Der Traditionsverein aus der dritten Liga setzt damit auf Kontinuität, Erfahrung und neue Impulse für die kommenden Jahre.

Führungswechsel mit Weitblick

Bereits auf der Mitgliederversammlung am 14. Dezember 2025 hatten Oelmayer und Schöllhorn angekündigt, Gespräche über eine geordnete Nachfolge zu führen. Ziel war es, den Verein langfristig stabil aufzustellen und die bisherige Entwicklung in verantwortungsvolle Hände zu übergeben. Dieser Prozess wurde nun erfolgreich abgeschlossen.

In der jüngsten Aufsichtsratssitzung bestellte das Gremium Dominik Schwärzel und Robert Holzer zu neuen Vorständen, nachdem die bisherigen Amtsinhaber ihre Positionen offiziell abgegeben hatten.

Elf Jahre Verantwortung: Thomas Oelmayer übergibt den Vorstand in neue Hände

Abschied mit Dank und Stolz Thomas Oelmayer erklärte: „Ich hatte vor ein paar Wochen angekündigt, dass wir auf der Suche nach den geeigneten Personen als Nachfolger für den Vorstand sind. Dies ist uns nun deutlich schneller gelungen als gedacht, darüber freue ich mich sehr. Ich bin überzeugt, dass ich für meinen Teil nach elf Jahren guten Gewissens die Aufgabe in hervorragende Hände lege. Dominik hat in den letzten Monaten als Vorsitzender des Aufsichtsrats bewiesen, dass er den Verein weiterentwickeln und in die Zukunft führen kann. Mit Robert bekommen wir eine Persönlichkeit hinzu, die auf einen großen Erfahrungsschatz im Profisport zurückgreifen kann.“

Auch Alexander Schöllhorn fand emotionale Worte: „Den Worten von Thomas kann ich mich nur anschließen. Es war etwas ganz Besonderes, dem SSV Ulm 1846 Fussball e.V. über acht Jahre vorzustehen. Nun übergeben wir den Stab und können guten Gewissens als Fans die Spiele verfolgen. Wann immer unser Rat gebraucht wird, stehen wir natürlich zur Verfügung.“

So ist der neue Vorstand aufgestellt

Der Vorstand besteht zunächst aus zwei Personen. Perspektivisch ist vorgesehen, eine dritte Position, insbesondere für den Finanzbereich, zu schaffen. Dominik Schwärzel und Robert Holzer führen den Verein gemeinschaftlich, ohne feste Ressortaufteilung. Schwärzel übernimmt dabei die Rolle des Vorstandsvorsitzenden.

Die neuen Köpfe im Überblick

Dominik Schwärzel

Der 38-jährige Unternehmer ist seit 2021 CEO der Wilken Software Group in Ulm. Im vergangenen Jahr wurde er zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates des SSV Ulm 1846 Fußball gewählt. Mit seinem Wechsel in den Vorstand legte er dieses Amt nieder. Schwärzel sagte: „Ich bedanke mich herzlich für das Vertrauen des Aufsichtsrats. In den letzten Monaten hat es mir sehr viel Spaß gemacht, unseren SSV zukunftsfähig aufzustellen. Nun wechsele ich in eine aktivere Rolle und möchte zusammen mit Robert den Verein zukunftsfähig ausrichten.“

Robert Holzer

Holzer bringt große Erfahrung aus dem Profifußball mit. Als aktiver Spieler absolvierte er 26 Bundesligaspiele sowie 109 Partien in der 2. Bundesliga, unter anderem für Hertha BSC, Blau-Weiß Berlin und Fortuna Köln. Nach seiner aktiven Karriere arbeitete er als Berater mit Schwerpunkt auf der Finanzierung von Fußballclubs und unterstützte den SSV Ulm 1846 Fußball zuletzt bereits bei strategischen Entscheidungen. „Den SSV Ulm 1846 Fussball verfolge und begleite ich nun schon über einen längeren Zeitraum. Wir waren in den letzten Wochen in einem sehr intensiven Austausch, dabei habe ich gespürt, dass wir hier wirklich etwas bewegen können„, so Holzer.

Neuer Aufsichtsratsvorsitz

Durch den Wechsel von Schwärzel in den Vorstand musste der Aufsichtsrat neu organisiert werden. Das Gremium wählte einstimmig Philipp Utz zum neuen Vorsitzenden.
Utz erklärte: „Dominik hat in den vergangenen Monaten viel bewegt, da ist es naheliegend, dass er das Amt des Vorstands übernimmt. Ich führe sehr gerne die Arbeit als Vorsitzender des Aufsichtsrates weiter und möchte ein Sparringspartner des Vorstands sein. Als gewähltes Gremium der Mitglieder werden wir natürlich deren Interessen bestmöglich vertreten.“

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