Start Vereine MSV Duisburg MSV Duisburg startet furios ins neue Jahr – Hirsch genießt den Moment

MSV Duisburg startet furios ins neue Jahr – Hirsch genießt den Moment

Foto: Lars Zimmermann/Liga3-News

Der MSV Duisburg hat sich mit einem Ausrufezeichen aus der Winterpause der 3. Liga zurückgemeldet. Beim 4:0-Auswärtssieg gegen den VfB Stuttgart II präsentierten sich die Zebras selbstbewusst, effizient und defensiv stabil. Der perfekte Rückrundenstart sorgte nicht nur für den ersten Auswärtserfolg seit September, sondern auch für spürbaren Rückenwind im Team von Trainer Dietmar Hirsch.

Souveräner Auftritt und starke Neuzugänge

Die Meidericher ließen in Aspach kaum Zweifel aufkommen, dass sie die Belastungen aus dem alten Jahr hinter sich gelassen haben. Besonders Neuzugang Tyger Lobinger setzte direkt Akzente: ein Treffer, ein Assist und damit ein entscheidender Faktor für den klaren Erfolg. Insgesamt überzeugte der MSV mit der vom Trainer geforderten Effizienz vor dem Tor und einer deutlich verbesserten Abwehrarbeit.

Tabellenplatz zweitrangig – Punkte im Fokus

Durch den zehnten Saisonsieg kletterte der MSV Duisburg auf Rang zwei, doch Hirsch bleibt bewusst nüchtern. Für ihn zählt weniger der Blick auf das Ranking als vielmehr die aktuelle Punktausbeute. Mit nun 37 Zählern rückt die bekannte 45-Punkte-Marke näher, die der Coach erneut als wichtige Schwelle betonte. Erst danach, so seine Linie, dürfe man die Zielsetzung offensiver formulieren. Dennoch verschwieg Hirsch nicht, dass die aktuelle Ausgangslage im engen oberen Tabellendrittel „richtig Bock“ mache und ihn mit Stolz erfülle. „Wenn du auswärts 4:0 gewinnst, macht das die Brust noch breiter“, so Hirsch.

 

Kaderbreite als Trumpf

Ein wesentlicher Unterschied zum Jahresende: Der MSV kann wieder aus dem Vollen schöpfen. Verletzungen hatten zuvor Alternativen gekostet, nun ist die Bank wieder stark besetzt. In Aspach saß Toptorschütze Conor Noß zunächst draußen, kam nach der Pause und lieferte prompt zwei Assists. Besonders sein langer Pass auf Lobinger vor dem 2:0 blieb in Erinnerung. Für Hirsch ein weiterer Beleg dafür, dass Erfolge nur im Verbund entstehen: Entscheidend sei das Kollektiv, auch wenn einzelne Spieler den Unterschied machen können.

Transferphase noch nicht abgeschlossen

Personell könnte sich bis zum 2. Februar noch etwas tun. Dennis Borkowski feierte nach langer Pause sein Comeback, Simon Symalla steht kurz davor. Parallel halten sich Spekulationen um eine mögliche Leihe des Leverkusener Abwehrtalents Issa Traore.

Hirsch hatte jedoch bereits angedeutet, dass weder er noch Sportchef Chris Schmoldt den Spieler genauer kennen. Nach der Verpflichtung Lobingers richtet sich der Fokus eher auf mögliche Abgänge im Angriff, wo aktuell fünf Stürmer unter Vertrag stehen.

Blick nach vorn: Heimspiel gegen Regensburg

Nach dem klaren Auswärtssieg soll nun auch zuhause nachgelegt werden. Am Samstag empfangen die Zebras den SSV Jahn Regensburg in der Schauinslandreisen-Arena.

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