Beim TSV 1860 München rückt erneut ein junger Torhüter in den Fokus internationaler Beobachter. Miran Qela, bislang fester Bestandteil der U21 der Löwen, hat sich mit verlässlichen Auftritten in der Nachwuchsarbeit ins Schaufenster gespielt. Das Interesse aus dem Ausland wächst.
Die Ausbildung beim TSV 1860 München gilt seit Jahren als verlässliche Talentschmiede. Mit Miran Qela steht nun ein weiterer Eigengewächs-Spieler vor einer richtungsweisenden Phase. Der Torhüter, der aktuell für die U21 der Löwen aufläuft, wird zunehmend auch außerhalb Deutschlands wahrgenommen.
Beobachter aus mehreren Ländern sollen seine Entwicklung verfolgen. Wie Liga3-News weiß, sollen der FC Balkani (1. Liga in Kosovo) und ein Klub aus den Niederlanden den 19-Jährigen auf dem Zettel haben.
Konstante Schritte durch die Jugendmannschaften
Qelas Weg führte durch mehrere Nachwuchsteams der Münchner. Vor allem in der U19 sammelte er regelmäßig Spielpraxis und stellte sich Woche für Woche starken Gegnern. Einsätze auf Bundesliga-Niveau im Juniorenbereich prägten seine Entwicklung, ebenso die Erfahrungen in der U17 und später im älteren Jahrgang.
Ein wichtiger Zwischenschritt folgte mit Partien für die zweite Mannschaft in der Bayernliga Süd. Dort bekam der Keeper erstmals regelmäßig Herrenfußball zu spüren, ein Abschnitt, der intern als wichtiger Reifetest bewertet wird.
Nationalmannschaft als zusätzlicher Schub
Auch international hat sich Qela längst einen Namen gemacht. Für die U19-Auswahl des Kosovo lief er bereits mehrfach auf und gehört dort inzwischen zum festen Kreis. Der nächste Karriereschritt ist bereits skizziert, mittelfristig soll er auch für höhere Auswahlteams in Frage kommen.
Diese internationale Präsenz verstärkt die Aufmerksamkeit zusätzlich. Für viele Vereine gilt die Kombination aus Ausbildung in Deutschland und Erfahrung im Nationaltrikot als spannendes Gesamtpaket.
Sommer als möglicher Wendepunkt?
Aktuell steht Qela weiterhin bei 1860 München unter Vertrag, konkrete Verhandlungen sind bislang nicht bekannt. Dennoch gilt der kommende Sommer als potenzieller Zeitpunkt für Bewegung. Ein Wechsel ins Ausland könnte dem Torhüter frühzeitig regelmäßige Einsatzzeiten auf höherem Niveau ermöglichen.
Ob die Löwen ihr Talent halten können oder ob ein neues Kapitel beginnt, hängt von mehreren Faktoren ab. Klar ist nur: Die Entwicklung des jungen Keepers wird aufmerksam verfolgt, intern wie extern.
Blick nach vorn
Die nächsten Monate dürften entscheidend werden. Setzt Qela seinen stabilen Weg fort, dürfte das Interesse weiter wachsen. Für den TSV 1860 München stellt sich einmal mehr die Frage, wie lange ein vielversprechender Nachwuchsspieler gehalten werden kann, bevor der nächste Karriereschritt ansteht.
