Der SV Waldhof Mannheim sortiert seinen Kader weiter und gibt in der Defensive einen erfahrenen Spieler ab. Für einen Innenverteidiger, dessen Rolle zuletzt kleiner geworden war, beginnt nun ein neues Kapitel in Ostbayern.
Abschied nach dreieinhalb Jahren
Der personelle Umbruch beim SV Waldhof Mannheim schreitet voran. Mit Malte Karbstein verlässt laut einem aktuellen Bericht des „Mannheimer Morgen“ ein Abwehrspieler den Drittligisten, der über mehrere Spielzeiten hinweg zum erweiterten Stamm gehörte, zuletzt aber nur noch sporadisch zum Zug kam. Karbstein wird künftig für den SSV Jahn Regensburg auf dem Platz stehen.
Weniger Minuten, klare Entscheidung
In der laufenden Spielzeit gehörte der Innenverteidiger zwar noch mehrfach zur Anfangsformation, fand sich aber ebenso häufig komplett ohne Einsatzzeit wieder. Besonders in den vergangenen Wochen deutete sich an, dass seine Perspektive beim Waldhof kleiner geworden war. Beim Rückrundenauftakt in Verl stand Karbstein zwar im Aufgebot, blieb beim deutlichen Auswärtssieg jedoch ohne Minuten.
Verletzungen und Konkurrenz prägten die Zeit in Mannheim
Seit seinem Wechsel aus Offenbach nach Mannheim im Jahr 2022 brachte es Karbstein auf mehr als sechzig Ligaspiele im blau-schwarzen Trikot. Seine Zeit beim SVW war jedoch immer wieder von Rückschlägen begleitet. Mehrere längere Verletzungspausen bremsten ihn aus, sodass er über die Jahre eine beträchtliche Anzahl an Partien verpasste.
Parallel dazu verschärfte sich der Konkurrenzkampf. In der internen Rangordnung rückten andere Verteidiger zunehmend vor ihn, zuletzt auch mit Oluwaseun Ogbemudia ein Winterneuzugang, der direkt Einsatzzeit sammelte. Karbstein hingegen blieb Beobachter.
Neue Aufgabe im Abstiegskampf
In Regensburg wartet nun eine sportlich anspruchsvolle Mission. Der frühere Zweitligist steckt mitten im Kampf um den Klassenerhalt und bewegt sich gefährlich nah an der Abstiegszone. Karbstein soll mit seiner Erfahrung Stabilität in die Defensive bringen und helfen, den drohenden Gang in die Regionalliga zu verhindern.
Ein Wechsel mit Signalwirkung
Der Transfer unterstreicht die klare Linie beim Waldhof, den Kader weiter zu verschlanken und neu auszurichten. Für Karbstein bietet sich gleichzeitig die Chance auf einen Neustart, fernab von Verletzungssorgen und mit der Aussicht auf mehr Verantwortung.
