Bei Alemannia Aachen deutet sich auf einer Schlüsselposition Veränderung an. Laut Informationen von Liga3-News, beschäftigt sich der Drittligist mit einer möglichen Veränderung im Tor. Konkret geht es um Leihkeeper Jan Jakob Olschowsky, dessen vorzeitige Abgabe im Winter aus wirtschaftlichen Gründen geprüft werden soll. Diese Entscheidung hätte sportliche und strategische Auswirkungen auf die laufende Saison in der 3. Liga.
Wirtschaftliche Überlegungen rücken in den Fokus
Laut Informationen von Liga3-News, ist die aktuelle Leihe mit steigenden Kosten verbunden. Sollte der Vertrag bis Sommer 2026 vollständig ausgeschöpft werden, würde die finanzielle Belastung für Aachen weiter anwachsen. Deshalb wird offenbar in Erwägung gezogen, die Zusammenarbeit bereits in der Winterpause zu beenden, um finanziellen Spielraum zu schaffen.
Konstante Einsätze, aber viele Gegentore
Sportlich zählt Olschowsky bislang zu den Dauerbrennern bei der Alemannia. In der Drittliga-Saison 2025/26 stand der 24-Jährige in 20 Partien zwischen den Pfosten. Dabei musste er 37 Gegentreffer hinnehmen, nur zweimal blieb die Null stehen. Trotz dieser Quote genießt der Torhüter offenbar großes Vertrauen. Mit einer Startelf-Quote von 95 Prozent und einer nahezu identischen Zahl an Einsatzminuten ist er klar als Nummer eins gesetzt. Positiv fällt zudem auf, dass er ohne Gelbe oder Rote Karte blieb.
Langfristig an Gladbach gebunden: Die Hintergründe zur Olschowsky-Leihe
Olschowsky ist seit Januar 2025 Teil des Kaders, gehört aber weiterhin Borussia Mönchengladbach an. Der Leihvertrag läuft bis Ende Juni 2026, sein Stammvertrag bei den Fohlen sogar bis 2027. Der gebürtige Neusser wurde komplett bei Borussia Mönchengladbach ausgebildet und durchlief dort alle Jugendteams bis hin zur zweiten Mannschaft. Mit 1,84 Metern Körpergröße, starkem rechten Fuß und klassischer Linienkeeper-Schule gilt er als solider Torwart ohne große Ausreißer.
Entscheidung mit Signalwirkung
Eine vorzeitige Trennung im Winter hätte klare Konsequenzen. Aachen müsste kurzfristig eine neue Lösung für das Tor finden, entweder intern oder über den Transfermarkt. Ob es tatsächlich zur vorzeitigen Abgabe kommt, ist offen. Sicher ist jedoch: Die kommenden Tage könnten bereits richtungsweisend für die Torhüterplanung am Tivoli werden.
