Donnerstag, Januar 29, 2026
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Grünes Licht aus Potsdam: Energie Cottbus rüstet Stadion auf

Der FC Energie Cottbus erhält Rückenwind aus der Landespolitik und kann früher als erwartet mit den notwendigen Umbauten am Stadion beginnen. Noch bevor endgültig über Fördermittel entschieden ist, gibt es grünes Licht für erste Maßnahmen, die für eine mögliche Rückkehr in die 2. Bundesliga entscheidend sind.

Der Fußball-Drittligist FC Energie Cottbus darf bereits ab Freitag mit baulichen Anpassungen an seiner Heimstätte beginnen. Hintergrund ist das laufende Lizenzierungsverfahren für höhere Spielklassen, das sowohl von der Deutschen Fußball Liga als auch vom Deutschen Fußball-Bund begleitet wird. Das Brandenburger Ministerium für Bildung, Jugend und Sport hat dem vorgezogenen Maßnahmenstart zugestimmt und damit Planungssicherheit geschaffen.

Politische Rückendeckung aus Potsdam

Brandenburgs Bildungsminister Steffen Freiberg unterstrich die Bedeutung des Vereins weit über den Sport hinaus. Energie Cottbus sei ein Aushängeschild für Stadt und Region, erklärte der SPD-Politiker. Ein möglicher Aufstieg hätte nicht nur sportlichen Wert, sondern würde auch wirtschaftliche und gesellschaftliche Impulse für die Lausitz und das gesamte Land Brandenburg setzen. Entsprechend halte das Land an seiner Unterstützung fest.

Förderung noch nicht beschlossen, Mittel aber eingeplant

Bereits im vergangenen Herbst hatte der Klub seine Projektanträge eingereicht und um eine zügige Bearbeitung gebeten. Der Modernisierungsbedarf ergibt sich aus den infrastrukturellen Vorgaben der Deutsche Fußball Liga und des Deutscher Fußball-Bund, die für eine Zweitliga-Lizenz erfüllt werden müssen.

Zwar ist über die beantragten Fördermittel noch nicht abschließend entschieden, da unter anderem baufachliche Prüfungen laufen. Dennoch dürfen die Arbeiten beginnen, weil die Mittel im Doppelhaushalt des Landes bereits vorgesehen sind.

Zwei Millionen Euro für die Zukunft des Standorts

Für die Jahre 2025 und 2026 sind rund zwei Millionen Euro eingeplant, um die Stadioninfrastruktur an die Anforderungen des Profifußballs anzupassen. Damit kann Energie Cottbus frühzeitig handeln und wertvolle Zeit im engen Zeitfenster des Lizenzverfahrens gewinnen.

In Cottbus wächst damit die Hoffnung, dass sportlicher Erfolg und infrastrukturelle Entwicklung Hand in Hand gehen. Sollte der Aufstieg gelingen, wäre der Verein nicht nur sportlich gerüstet, sondern auch organisatorisch bereit für den nächsten Schritt.

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