Beim TSV 1860 München kehrt langsam Zuversicht ein. Nach Wochen mit Ausfällen zeigen sich auf dem Trainingsplatz wieder vertraute Gesichter, während ein Leistungsträger Hoffnung auf einen baldigen Einsatz macht. Die personelle Lage entspannt sich und mit ihr wächst der Glaube an einen erfolgreichen Start ins neue Pflichtspieljahr.
Rückkehrer beleben den Trainingsplatz
Am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße sorgte eine unerwartete Szene für positive Stimmung. TSV 1860 München konnte mit Jesper Verlaat und Manuel Pfeifer gleich zwei Spieler wieder auf dem Rasen begrüßen. Beide absolvierten Einheiten mit dem Ball und signalisierten, dass ihre Verletzungspausen dem Ende entgegengehen.
Damit setzt sich ein Trend fort, der bereits zuletzt sichtbar war. Nach seinem überraschend schnellen Comeback meldete sich auch Sigurd Haugen wieder einsatzfähig, als er gegen Alemannia Aachen auflief. Das Lazarett der Löwen wird spürbar kleiner.
Niederlechner meldet sich schmerzfrei
Besonders aufmerksam verfolgt wurde jedoch die Einheit von Florian Niederlechner. Der Angreifer trainierte voll mit und machte einen gelösten Eindruck. „Es schaut ganz gut aus. Ich bin schmerzfrei. Das ist ganz wichtig für mein Spiel“, erklärte der Routinier zuletzt und ließ durchblicken, wie sehr ihn die Beschwerden in den vergangenen Wochen eingeschränkt hatten.
In einer Phase ohne echte Pause habe er zu lange über Belastungsgrenzen hinweg gespielt, schilderte Niederlechner rückblickend. Nun scheint der Körper wieder mitzuspielen. Seit dem Wiedereinstieg ins Training Ende Januar steigerte er Schritt für Schritt die Intensität und fühlt sich wieder näher an seiner Bestform.
Entscheidung vor dem Wochenende
Ob es bereits am kommenden Spieltag zu einem Einsatz reicht, ist noch offen. Am Samstag wartet die Partie gegen VfB Stuttgart II. Eine endgültige Entscheidung dürfte Trainer Markus Kauczinski erst nach dem Abschlusstraining treffen. Klar ist jedoch, dass Niederlechner mit jedem Trainingstag näher an eine Rückkehr in den Spieltagskader rückt.
Blick nach vorne: Punkte sind Pflicht
Der Fokus richtet sich bei den Löwen längst auf die kommenden Aufgaben. Die Spiele gegen Stuttgart II und TSV Havelse sollen die Wende einleiten. „Jeder Sieg zählt am Ende“, betonte Thore Jacobsen. Die Mannschaft habe sich vorgenommen, aus den anstehenden Auswärtsspielen das Maximum herauszuholen.
Die personellen Rückkehrer kommen dabei zur rechten Zeit. Mehr Optionen, mehr Konkurrenz und wieder steigende Qualität im Training, all das nährt die Hoffnung, dass 1860 München in den kommenden Wochen wieder angreifen kann.
