Start News Neuer Verkehrsplan am Carl-Benz-Stadion: Waldhof testet Parkraum-Konzept

Neuer Verkehrsplan am Carl-Benz-Stadion: Waldhof testet Parkraum-Konzept

Der SV Waldhof Mannheim startet rund um ein Heimspiel einen neuen Versuch, die Verkehrssituation am Stadion spürbar zu entspannen. In enger Abstimmung mit städtischen Stellen und Sicherheitsbehörden wird erstmals ein überarbeitetes Parkraum-Konzept getestet. Ziel ist es, An- und Abreise für Fans strukturierter und reibungsloser zu gestalten.

Gemeinsame Planung mit Stadt, Polizei und Verkehrsunternehmen

Hinter dem neuen Ansatz steht eine abgestimmte Zusammenarbeit zwischen dem SV Waldhof Mannheim 07, der Stadt Mannheim, der Polizei Mannheim sowie dem Verkehrsunternehmen RNV. Erstmals angewendet wird das Konzept im Rahmen eines Heimspiels, bewusst als Testlauf angelegt und ohne Vorfestlegung auf ein dauerhaftes Modell.

Im Mittelpunkt steht die Entlastung der Verkehrsströme rund um das Carl-Benz-Stadion, insbesondere zu Stoßzeiten vor und nach dem Spiel.

Neue Parkflächen-Zuordnung für Heimfans

Eine zentrale Änderung betrifft die Nutzung der Parkplätze im Umfeld des Stadions. Die Friedensparkplätze 2 und 3 sind künftig vollständig für Besucher des Heimbereichs vorgesehen. Diese Flächen stehen gleichzeitig auch Gästen des Luisenparks sowie des Nationaltheaters offen.

Nicht mehr für Heimfans nutzbar ist dagegen der Großraumparkplatz P20. Dieser Bereich wird exklusiv Gästefans zugewiesen, die von dort aus mit Shuttle-Bussen direkt zum Gästeblock gebracht werden.

Öffentliche Verkehrsmittel weiter im Fokus

Unabhängig von der neuen Parkplatzregelung bleibt die Empfehlung bestehen, möglichst auf Bus und Bahn auszuweichen. Die RNV plant rund um Anpfiff und Spielende zusätzliche Straßenbahnen, um den Besucherandrang besser aufzufangen.

Verantwortliche setzen auf offene Erprobung

Seitens des Vereins wird der Testlauf bewusst ohne Vorfestlegung bewertet. Geschäftsführer Marco Popiuk und Frank Baumgarte betonen, man wolle die Auswirkungen des Konzepts sorgfältig beobachten. „Wir möchten uns bei der Polizei Mannheim und der Stadt für die gemeinsame Ausarbeitung bedanken. Beginnend mit dem Heimspiel gegen Ulm werden wir die Vor- und Nachteile ergebnisoffen testen. Wir sind überzeugt, dass dieses Konzept einen Mehrwert für unsere Fans darstellen kann“, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.

Ob das Modell langfristig Bestand haben wird, hängt nun von den Erfahrungen rund um dieses erste Heimspiel ab.

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