Start Vereine Alemannia Aachen Nach Stuttgart-Dämpfer: Mannheim peilt Heimsieg gegen starkes Aachen an

Nach Stuttgart-Dämpfer: Mannheim peilt Heimsieg gegen starkes Aachen an

Foto: Waldhof X

Am Sonntag um 13:30 Uhr empfängt der SV Waldhof Mannheim im heimischen Carl-Benz-Stadion Alemannia Aachen. Rund 8.700 Tickets sind bereits verkauft, darunter etwa 1.500 für den Gästeblock. Nach der Niederlage zuletzt in Stuttgart will Mannheim in der 3. Liga wieder in die Spur finden. Trainer Luc Holtz sprach von einer anspruchsvollen Aufgabe gegen das „zweitbeste Auswärtsteam der Liga“ .

Personelle Lage: Drei Ausfälle, zwei Fragezeichen

Nicht zur Verfügung stehen Jascha Brandt, Sascha Voelcke sowie Tim Sechelmann (Muskelverletzung). Hinter Torhüter Thijmen Nijhuis (Kapselverletzung im Knöchel) und Maximilian Talhammer steht noch ein Fragezeichen . Gerade die Torwartposition könnte zur Schlüsselfrage werden. Nijhuis hatte in Stuttgart einen folgenschweren Ballverlust, über den laut Trainer noch nicht gesprochen wurde, auch, weil der Keeper unter der Woche nicht vollständig trainieren konnte .

Kritik an Wettbewerbsverzerrung – Blick zurück nach Stuttgart

Mit Blick auf die Niederlage bei der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart äußerte Holtz deutliche Worte zur Personalpolitik von Zweitvertretungen: „Ja, im Grunde ist es ein bisschen Wettbewerbsverzerrung…“ Gemeint sind Profispieler, die situativ in der 3. Liga eingesetzt werden. Dennoch stellte der Coach klar, dass die 0:3-Pausenführung für Stuttgart verdient war. Vor allem im Defensivverhalten habe sein Team zu wenig Zweikampfhärte gezeigt. Zur Zielsetzung für Sonntag sagte Holtz deutlich: „Wir haben die Woche über gut trainiert und werden natürlich alles dran setzen, um die drei Punkte hier zu behalten.“

Hoffnungsträger „Olu“: 19 Jahre, großes Potenzial

Besonders positiv äußerte sich der Trainer über Youngster Oluwaseun Ogbemudia. „Ein junger Spieler, 19 Jahre, mit sehr, sehr viel Talent, mit sehr viel körperlicher Präsenz.“ Seine dynamischen Vorstöße nach vorne seien ein wichtiges Element im Mannheimer Spiel. Gleichzeitig sieht Holtz noch Entwicklungspotenzial: „Mit dem Ball nicht immer ganz klar, nicht immer ganz sauber, ist halt 19.“ Und weiter: „Er ist ein Spieler mit einem sehr, sehr großen Potenzial betreffend Zukunft.“

Aachen mit Pressing und Leidenschaft

Mit Alemannia Aachen wartet ein formstarker Gegner. Die Mannschaft überzeugte zuletzt mit intensivem Pressing, hoher Zweikampfquote und großem Einsatzwillen. Für Mannheim bedeutet das: mehr Aggressivität gegen den Ball und bessere Abstimmung im Defensivverbund.

Nach der schwachen ersten Halbzeit in Stuttgart zeigte sich das Team in den letzten 30 Minuten verbessert. Ob einer der Einwechselspieler aus Stuttgart, etwa Jason Mendes, in die Startelf rückt, bleibt offen. „Die Finalentscheidung werden wir morgen treffen.“

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