Einen Tag nach der Partie in Essen arbeitet der SV Waldhof Mannheim 07 die Ereignisse rund um das Spiel intern auf. Im Mittelpunkt steht dabei zunächst der Mensch: Felix Wienand soll sich „gut und schnell“ erholen. Gleichzeitig stellt der Verein klar: „Böller-Detonationen haben im Fußballstadion keinen Platz.“
Aufarbeitung nach dem Auswärtsspiel
Beim SV Waldhof laufen nach dem Abend in Essen „die internen Aufarbeitungen“ weiter. Der Klub betont, dass die Geschehnisse konsequent geprüft werden, damit die Abläufe nachvollziehbar bleiben und mögliche Schritte sauber vorbereitet werden können.
Genesungswünsche und klare Grenzen
Waldhof Mannheim richtet zuerst den Blick auf den verletzten Felix Wienand und wünscht ihm eine „gute und schnelle Genesung“. Zugleich wird die Linie deutlich: „Solche Aktionen gefährden Menschen, schaden dem Fußball und widersprechen den Werten“, für die der Verein stehen will.
Vorkommnisse über die gesamte Spielzeit
Nach Vereinsangaben habe es „über 90 Minuten“ hinweg im Stadionumfeld mehrere Zwischenfälle gegeben, darunter „Pyrotechnik, Feuerwerk und Detonationen“. Beide Mannschaften hätten dadurch „über die gesamte Spielzeit“ unter dem Eindruck dieser Aktionen gestanden.
Einordnung der Spielunterbrechung
Auch die Szene rund um die Unterbrechung wird konkret beschrieben. Nach Sichtung der Aufnahmen habe es „in der 55. Spielminute“ eine einzelne Zündung gegeben, und zwar „in der letzten Reihe der Gästetribüne“. Der Verein widerspricht dabei Darstellungen, wonach ein Knallkörper Richtung Spielfeld geflogen sei: „Entgegen mehreren Berichten handelte es sich nicht um einen Böllerwurf auf das Spielfeld.“ Laut Stellungnahme sei der Täter später „außerhalb des Stadions“ von der Polizei festgenommen worden.
Konsequenzen und weitere Schritte
Unabhängig von Details betont der SV Waldhof, dass man jede Form von Fehlverhalten rund um Pyrotechnik „ausdrücklich“ verurteile, insbesondere den Umgang mit Böllern. Die Aufarbeitung soll „gemeinsam mit den zuständigen Behörden und dem Veranstalter“ weitergehen, zudem will der Verein „mögliche Konsequenzen prüfen“.
Sicherheit als Anspruch für kommende Spiele
Am Ende steht der Anspruch, dass Fußball wieder ohne solche Zwischenfälle auskommt. Ziel sei es, dass Partien „für alle Beteiligten“ sicher bleiben, also für Spieler, Offizielle und Zuschauer, und „ohne derartige Vorfälle“ über die Bühne gehen.
