Dynamos Sportchef Ralf Becker übt Kritik am 1.FC Kaiserslautern und spricht von einem unfairen Wettbewerb.
„Ich finde, der FCK ist ein super Klub. Und Soeren Oliver Voigt unternimmt alles, um diesen Verein zu retten, das ist legitim. Aber ich verstehe nicht, mit welchen Summen nach der Insolvenz gearbeitet wird. Wenn einerseits Raten für in der Vergangenheit verpflichtete Spieler nicht gezahlt werden, dann aber gleichzeitig die Konkurrenz im Bemühen um neue Spieler mit finanziell deutlich besseren Angeboten ausgestochen wird, dann ist das nicht fair„, so Dynamos Sportchef Rlaf Becker in einem Interview mit dem „kicker“.
Unter den rund 17.000 Gläubigern beim 1.FC Kaiserslautern befand sich auch die SG Dynamo Dresden, die aus dem Röser-Transfer von 2019 noch einen Betrag von 50.000 Euro hätte erhalten sollen. Eine regionale Investorengruppe hat vier Prozent der Außenstände an die mehr als 17.000 Gläubiger überweisen. Außerdem wurde frisches Kapital in Höhe von elf Millionen Euro dem Verein zur Verfügung gestellt. Alle weiteren Schulden sind entfallen. Für die SGD waren das 2.000 Euro. Becker spricht von einem „unfairen Wettbewerb„. Auf der Gegenseite sind durch den Verkauf einiger Spieler rund vier Millionen eingenommen werden, was unter anderem für neue Spieler investiert wurde.
