Start News TSV 1860 München muss gegen Kaiserslautern auf Neudecker verzichten

TSV 1860 München muss gegen Kaiserslautern auf Neudecker verzichten

Aufgrund eines Fehlers im DFB-System, muss Richard Neudecker gegen Kaiserslautern aufgrund einer fünften gelben Karte pausieren. Dabei hat er die Sperre bereits gegen Viktoria Köln abgesessen.

Gemäß den Aufschreibungen beim TSV 1860 München und den Statistiken aller führenden Sportportalen hatte Richard Neudecker im Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden seine fünfte gelbe Karte gesehen und wurde daher folgerichtig im darauffolgenden Pflichtspiel auswärts bei Viktoria Köln nicht eingesetzt um die Gelbsperre abzusitzen. Die Löwen kommen ihrer Kontrollpflicht bei persönlichen Strafen nicht nur aufgrund des Eindrucks im laufenden Spiel, sondern auch über die Kontrolle der TV-Bilder und persönlichen Gesprächen mit verwarnten Spielern nach.

Einspruch ohne Erfolg

Allerdings deckt sich diese akribisch erstellte Statistik nicht mit dem System des DFB. Hier wurde am 12. September 2021 beim Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim Halleschen FC vom Schiedsrichtergespann um Dr. Robin Braun eine fehlerhafte Eingabe vorgenommen. Anstelle des eigentlich mit gelb verwarnten Spielers mit der Nummer 31, Richard Neudecker, wurde bei Milos Cocic mit der Nummer 30 eine gelbe Karte erfasst. Milos Cocic wurde in dieser Partie nicht eingesetzt, soll in der 75. Spielminute jedoch aufgrund eines Foulspiels eine Verwarnung gesehen haben. Ein für jedermann klar erkennbarer Fehler. Trotz des Einspruchs des TSV 1860 München gibt es seitens des DFB keine Änderung, der zuständige Verband verweist auf die Kontrollpflicht der Vereine im Nachgang der Partie. Obwohl der TSV 1860 München den Spielbericht nicht freigezeichnet hat, gilt die gelbe Karte für Milos Cocic und Richard Neudecker muss gegen den 1. FC Kaiserslautern aussetzen.

 

 

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