Der SV Waldhof Mannheim hat sich zum Ende des November mit zwei wichtigen Siegen stabilisiert und Terrence Boyd ist dabei zum Gesicht des kleinen Aufschwungs geworden. Beim 1:0 gegen den SV Wehen Wiesbaden erzielte der 34-Jährige bei seinem Startelf-Debüt der Saison den entscheidenden Treffer um die 70. Minute, eine Woche später schnürte er beim 3:2 in Schweinfurt einen Doppelpack (4./83.).
Welche Rolle Boyd aktuell einnimmt
- Zielspieler & Abschlussstärke: Gegen Schweinfurt traf Boyd erst als Abstauber nach Okpalas Solo und entschied die Partie später per wuchtigem Kopfball nach einer Ecke, klassisch für einen Mittelstürmer sein Art, der im Strafraum präsent ist und Standards veredelt.
- Taktischer Anker für Holtz: Seit Luc Holtz ihn wieder in die erste Elf rückt, hat Waldhof vorn eine klare Anspielstation. Das 1:0 gegen Wiesbaden entstand nach einer druckvollen Phase, in der Mannheim mit Boyd konsequenter den zweiten Ball suchte.
- Impuls für die Tabelle & Teamdynamik: Durch den Auswärtssieg in Schweinfurt kletterte Waldhof unmittelbar ins obere Mittelfeld und verschaffte sich Luft, ein Effekt, den Boyds Tore maßgeblich ermöglichten.
Einordnung & Hintergrund
Boyd stand im Spätsommer unter dem vorherigen Trainer Dominik Glawogger zwischenzeitlich außen vor; Holtz kündigte schon im August seine Rückkehr in den Kader an und liegt mit dieser Personalie sichtbar richtig. Viele sprechen sogar von der „Auferstehung“ des Torjägers.
Ausblick
Am Sonntag, 7. Dezember (13:30 Uhr) empfängt Waldhof den 1. FC Saarbrücken. In der aktuellen Form ist Boyd wohl nicht nur gesetzt, sondern der zentrale Bezugspunkt im Offensivspiel, als Wandspieler, Abschluss- und Standardgefahr.
