Start Vereine Hansa Rostock Transferpoker um Naderi: Glasgow Rangers erhöhen ihr Angebot

Transferpoker um Naderi: Glasgow Rangers erhöhen ihr Angebot

Bleibt Hansa Rostock im Transferpoker um Ryan Naderi standhaft? Der schottische Erstligist hat sein Angebot laut Informationen von „Sky“ offenbar noch einmal verbessert. Werden die „Kogge“ nun schwach und lassen ihren Top-Scorer ziehen?

Wird Hansa Rostock schwach?

Der schottische Traditionsklub Glasgow Rangers hat sein ursprüngliches Angebot für Mittelstürmer Ryan Naderi noch einmal erhöht und bewegt sich inzwischen in einer Größenordnung von über drei Millionen Euro. Aus Rostocker Sicht bleibt diese Summe jedoch unter den eigenen Vorstellungen. Zuletzt signalisierte Hansa Rostock, dass ein Verkauf derzeit kein Thema sei, doch ändert sich dies nun? Clasgow Rangers ist offenbar bereits 3,6 Millionen Euro auf den Tisch zu legen.

Leihmodell ohne Durchbruch

Um die Verhandlungen dennoch voranzubringen, brachten die Rangers ein Modell ins Spiel, das beiden Seiten Planungssicherheit geben sollte. Naderi hätte fest verpflichtet und anschließend umgehend bis zum Sommer an die Kogge zurückverliehen werden sollen. Für Rostock hätte das den Vorteil einer sofortigen Einnahme bei gleichzeitigem sportlichen Verbleib des Torjägers bis Saisonende bedeutet. Zudem wäre Zeit gewonnen worden, um sich strukturiert nach einem Nachfolger umzusehen.

Sportliche Bedeutung überwiegt

Intern überwiegt jedoch offenbar die sportliche Perspektive. Naderi gilt als Schlüsselfigur im Aufstiegsrennen, seine Tore und Vorlagen haben maßgeblichen Anteil an der aktuellen Position der Mannschaft. Ein Abgang, selbst mit Rückleihe, wird als unnötiges Risiko bewertet. Die Rangers reagieren bereits und prüfen laut Umfeld alternative Optionen auf dem Transfermarkt.

Spieler offen, Einsatz noch unklar

Der Stürmer selbst soll sich mit dem Klub aus Glasgow grundsätzlich einig sein, doch ohne grünes Licht aus Rostock bleibt ein Wechsel Theorie. Ob Naderi am kommenden Spieltag im Heimspiel gegen den FC Ingolstadt auflaufen wird, ist noch offen. Klar ist lediglich, dass ein möglicher Einsatz mit einem gewissen Risiko verbunden wäre. Eine Verletzung könnte die ohnehin fragile Verhandlungslage endgültig kippen.

Am Ende deutet vieles darauf hin, dass Hansa Rostock weiterhin auf Kontinuität setzt und den Fokus klar auf die laufende Saison legt. Der Transferwinter ist zwar noch nicht vorbei, doch aktuell spricht wenig dafür, dass die Kogge von ihrem Kurs abrückt, es bleibt spannend.

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