Nach einer intensiven Zeit an der Hafenstraße gehen die Wege auseinander. Offensivspieler Ahmet Arslan und Rot-Weiss Essen beenden ihre Zusammenarbeit vorzeitig. Der Schritt kommt nicht überraschend, markiert aber das Ende einer Phase, in der der Routinier sportlich wie menschlich Akzente setzte.
Abschied mit Wirkung
Nach rund anderthalb Spielzeiten verlässt Ahmet Arslan den Drittligisten Rot-Weiss Essen mit sofortiger Wirkung. Der 31-Jährige war im Sommer 2024 vom 1. FC Magdeburg an die Hafenstraße gewechselt und entwickelte sich rasch zu einer prägenden Figur im Offensivspiel der Essener.
Zahlen, die bleiben
In Pflichtspielen der 3. Liga sowie in Pokalwettbewerben sammelte Arslan zahlreiche Einsatzminuten und direkte Torbeteiligungen. Auch in der laufenden Drittliga-Saison stand er regelmäßig auf dem Platz und war mehrfach an Treffern beteiligt. Sein letzter Auftritt im RWE-Trikot datiert aus dem Ligaduell gegen den SV Wehen Wiesbaden, das mit einem Remis endete.
Stimme aus der sportlichen Leitung
RWE-Direktor Profifußball Marcus Steegmann würdigte Arslans Rolle im Verein und betonte dessen Einfluss über das Spiel hinaus. „Wir bedanken uns bei Ahmo für seinen Einsatz für den Verein“, sagte Steegmann und hob hervor, dass dessen Führungsqualitäten auf und neben dem Platz spürbar gewesen seien. Man habe offen miteinander gesprochen und schließlich dem Wunsch des Spielers nach einer sportlichen Veränderung entsprochen. Auch als Vizekapitän habe Arslan den Prozess professionell begleitet.
Persönliche Worte zum Abschied
Der Mittelfeldspieler selbst blickt mit viel Emotion auf seine Zeit in Essen zurück. „Ich hatte eine sehr geile Zeit bei RWE“, erklärte Arslan und verwies auf das besondere Zusammenspiel mit Team, Mitarbeitern und Fans. Der Abschied falle ihm schwer, zugleich richte sich der Blick nun nach vorn auf eine neue Aufgabe.
Ein Kapitel schließt sich
Mit Arslans Abgang verliert Rot-Weiss Essen einen erfahrenen Spielgestalter, der das Team in entscheidenden Phasen mitprägte. Für beide Seiten endet eine Zusammenarbeit, die von Vertrauen und Leistung getragen war. Wohin es den Offensivmann zieht, bleibt offen, doch die Spuren seiner Zeit an der Hafenstraße werden bleiben.
