Das Duell gegen den SSV Ulm in Mannheim hat ein sportrechtliches Nachspiel. Nach einem verbalen Aussetzer in der Schlussphase muss Waldhof-Verteidiger Niklas Hoffmann vorerst zuschauen. Das Sportgericht des DFB hat nun reagiert und eine Sperre ausgesprochen.
Rote Karte nach verbaler Entgleisung
Die Szene ereignete sich kurz vor dem Ende des umkämpften Duells zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem SSV Ulm. In einer hitzigen Schlussphase verlor Niklas Hoffmann die Kontrolle und beleidigte seinen Gegenspieler Streli Mamba deutlich hörbar in Richtung des Schiedsrichters. Referee Tom Bauer zögerte nicht und zeigte dem Mannheimer Abwehrspieler unmittelbar die Rote Karte.
Das Sportgericht des Deutscher Fußball-Bund bewertete den Vorfall eindeutig. Die Konsequenz ist eine Sperre von zwei Meisterschaftsspielen.
Mamba reagiert gelassen
Nach Abpfiff wollte Ulms Offensivspieler kein großes Fass aufmachen. Im Interview bei MagentaSport sprach Mamba ruhig über die Situation und erklärte sinngemäß, es sei „ein bisschen dumm“ gewesen, was Hoffmann gesagt habe. Auf die genaue Wortwahl verzichtete er bewusst.
Sperre trifft Waldhof zur Unzeit
Für den SV Waldhof kommt der Ausfall zur Unzeit. Hoffmann zählt in dieser Saison zu den verlässlichsten Kräften in der Defensive. Bis auf eine Gelbsperre war der 28-Jährige nahezu durchgehend im Einsatz und stand regelmäßig in der Startelf von Trainer Luc Holtz.
Nun fehlt der Abwehrspieler gleich in zwei Auswärtsspielen. Sowohl bei Energie Cottbus als auch bei der Zweitvertretung des VfB Stuttgart II muss Waldhof ohne einen seiner Defensivstützen auskommen.
Fokus wieder auf den Klassenerhalt
Der Vorfall ist intern abgehakt, sportlich richtet sich der Blick in Mannheim wieder nach vorne. Die Mannschaft weiß, dass sie in einer engen Tabellenkonstellation auch ohne Hoffmann gefordert ist. Disziplin und Konzentration werden in den kommenden Wochen entscheidend sein, wenn der SV Waldhof den Klassenerhalt sichern will.
