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Fortuna Düsseldorf vor Neuanfang mit schmerzhaften Verlusten

Fortuna Düsseldorf steht nach dem Absturz in die 3. Liga vor einem harten Einschnitt. Der Verein muss seine Strukturen radikal verkleinern, viele Beschäftigte verlieren ihre Jobs, 67 Angestellte müssen den Verein verlassen. Besonders bitter, selbst eine langjährige Identifikationsfigur ist betroffen.

Harte Konsequenzen nach dem sportlichen Absturz

Nur wenige Tage nach dem Abstieg hat Fortuna Düsseldorf auf der Geschäftsstelle drastische Maßnahmen eingeleitet. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhielten betriebsbedingte Kündigungen. Der Schritt trifft den Klub nicht nur organisatorisch, sondern auch emotional.

Nach dem Verlust der Zweitliga-Zugehörigkeit brechen wichtige Einnahmen weg. Vor allem die deutlich geringeren TV-Gelder in der 3. Liga zwingen den Traditionsverein dazu, seine Kosten massiv zu senken. Die Geschäftsstelle, die in den vergangenen Jahren auf Wachstum und höhere sportliche Ziele ausgelegt war, wird nun deutlich verkleinert.

Auch Oliver Fink muss den Verein verlassen

Unter den Betroffenen befindet sich auch Oliver Fink. Der frühere Kapitän prägte Fortuna Düsseldorf über viele Jahre auf dem Platz und blieb dem Verein danach in anderer Rolle verbunden. Zuletzt arbeitete er als Botschafter, kümmerte sich um Sponsoren, soziale Themen, Veranstaltungen und Aufgaben rund um den Nachwuchsbereich.

Über seine Tätigkeit hatte Fink einst erklärt, er sei im Marketing eingebunden, übernehme repräsentative Aufgaben und freue sich auf Projekte, die ihm viel bedeuten. Nun endet auch dieses Kapitel.

Vorstand spricht von unausweichlichem Schritt

Die Vereinsführung informierte die Belegschaft persönlich über die Kürzungen. Nach außen machte Fortuna deutlich, wie schwer die Entscheidung gefallen sei. Die Kündigungen seien nach dem Abstieg nicht zu vermeiden gewesen, erklärte der Klub sinngemäß. Besonders schmerzhaft sei, dass auch langjährige Mitarbeiter betroffen seien, die den Verein tief im Herzen trügen.

Für viele Beschäftigte bedeutet die Entscheidung einen abrupten Einschnitt. Abfindungen soll es nicht geben, mehrere Bereiche der Geschäftsstelle werden offenbar vollständig aufgelöst.

Fehler der Vergangenheit verschärfen die Lage

Der Sparkurs hat auch mit Entscheidungen aus den vergangenen Jahren zu tun. Fortuna hatte seine Strukturen auf ambitionierte Ziele ausgerichtet. Der Kader und die Geschäftsstelle waren auf Erfolg und Aufstieg angelegt, nicht auf einen Absturz in die 3. Liga. Besonders problematisch wirkt nun, dass offenbar zu wenige Verträge auf ein solches Szenario vorbereitet waren. Spieler, die zuvor noch hohe Marktwerte besaßen, bringen dem Verein in der neuen Lage kaum finanzielle Entlastung.

Frühere Kritik an der Kaderplanung erhält dadurch neue Brisanz. Fortuna Düsseldorf muss sich nun in kurzer Zeit neu sortieren. Der Verein verliert nicht nur sportlich an Boden, sondern auch viele Menschen, die den Alltag des Klubs über Jahre mitgeprägt haben. Der Neustart in der 3. Liga beginnt damit unter schweren Vorzeichen.

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