Am Samstag wagt die 1. Bundesliga und 2. Liga wieder den Neustart. Doch was passiert, wenn die Saison nicht wie geplant zu Ende gespielt werden kann? Der Notfallplan, der am Donnerstag abgesegnet werden soll, ist die Antwort.
Wie bereits die „Bild“ berichtet hat, möchte die DFL am Donnerstag bei der letzten Mitgliederversammlung der Klubs die wohl entscheidende Frage klären. Was passiert bei einem Abbruch der Saison? Die DFL soll bereits einen Notfallplan haben, in dem festgehalten ist, dass bei Abbruch die gültige Tabelle gewertet wird. Es soll demnach zwei Absteiger und einen Meister geben. Desweiteren soll es heißen, dass es keine Aufstockung der 1. und 2. Bundesliga auf 20 Vereine geben wird.
Seitens der DFL erhofft man sich, so viele Klubs wie möglich von ihrem Plan zu überzeugen. Außerdem soll gewährleistet werden, dass alle 36 Vereine alles dafür tun werden, um die Spielzeit regulär zu Ende zu spielen. Bei der DFL erhofft man sich von den Klubs eine Zustimmung, dass die Saison notfalls auch länger als geplant, in diesem Fall der 30. Juni hinaus abgeschlossen werden könnte. Damit würde man sich juristisch absichern und gleichzeitig verhindern, „dass einzelne Vereine wegen am 30. Juni auslaufender Verträge Protest gegen spätere Spiele einlegen können„.
Konzept für 3. Liga vorstellbar?
Gut denkbar, dass dieses Konzept auch für die 3. Liga greifen könnte. Erst kürzlich wurde bekannt gegeben, dass in Sachsen-Anhalt sowie in Thüringen ein „Berufsverbot für Profisportler“ verhängt worden ist. Was bedeutet, dass Vereine wie der 1.FC Magdeburg, Carl Zeiss Jena oder auch der Hallescher FC vorerst nicht in den Trainingsbetrieb einsteigen können, geschweige denn Spiele in ihrer Heimspielstätte absolvieren. Andere Bundesländer könnten in den nächsten Tagen nachziehen, was den DFB vor eine große Aufgabe stellen würde.
