Um Kosten zu sparen, soll auch beim SV Waldhof Mannheim Kurzarbeit eingeführt werden. Laut einem Bericht des „Mannheimer Morgen“ sollen sich allerdings zwei Profis dagegen wehren.
Laut dem MM soll es sich demnach über einen Reservisten und Stammspieler handeln, die jeweils noch einen laufenden Vertrag bis 2021 haben. Wer genau die Spieler sind, ist nicht bekannt. Bereits zu Anfang der Woche wurde bekannt, dass bei den Mannheimer die Kurzarbeit eingeführt werden soll. Die Entscheidung habe damals schon für Unmut in der Mannschaft geführt. Der Verein hatte sich entscheiden, die Spieler komplett auf null zu setzen. Heißt, die Profis erhalten kein Geld mehr vom Verein, sondern werden von der Agentur für Arbeit bezahlt.
Null-Prozent-Modell könnte verpflichtend werden
Ein weiterer Nachteil bei dem Null-Prozent-Modell ist, dass die Profis nicht mehr über die Berufsgenossenschaft versichert sind. Jochen Kientz selbst sagt, dass es unter den Spielern aufgrund der kommenden Kurzarbeit keinen Unmut in der Mannschaft gibt: „Die Mannschaft hat das vorbildlich angenommen. Es gibt auch andere Vereine, die das Null-Prozent-Modell gewählt haben, wir stehen da nicht allein. Es gibt auch andere Modelle, aber das Finanzielle dominiert momentan eben alles“, so der Manager noch am Montag.
Sollte es auch weiterhin zu keiner Einigung innerhalb der Mannschaft kommen, so bleibt dem Verein nur die Möglichkeit eine Änderungskündigung vorzunehmen, in der das Null-Prozent-Modell dann verpflichtend wird. Wird dann erneut von den beiden Spieler das Modell abgelehnt, so wären sie wohl vertragslos und würden ohne Verein dastehen.
