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1.FC Kaiserslautern: Stadt ist verärgert über ausbleibende Pacht

Zwischen der Stadt und dem 1.FC Kaiserslautern herrscht dicke Luft. Aufgrund der Coronakrise haben die Roten Teufel sich kurzerhand dazu entschieden, die Stadionpacht auszusetzen. Die Stadt ist über die Art und Weiße der Kommunikation verärgert. 

Nach Informationen der „Rheinpfalz“ soll der Oberbürgermeister Klaus Weichel nicht sehr erfreut darüber gewesen sein, als der die E-Mail des 1.FC Kaiserslautern an die Stadiongesellschaft bekam. In der Email soll auf die aktuelle Lage verwiesen worden sein, woraufhin der Verein sich dazu entschlossen hat, die Pacht für das Fritz-Walter-Stadion einzustellen.

Das auf dem Betzenberg in naher Zukunft wieder ein Spiel mit Zuschauer stattfinden wird, davon ist man stand heute weit entfernt. Erst kürzlich haben sich Bund- und Länder dazu entschlossen, alle Großveranstaltungen bis zum 31.08.2020 zu untersagen.

Verein wird in die Pflicht genommen

Der 1.FC Kaiserslautern muss aufgrund einer Pachtminderung in dieser Saison 425.000 Euro an Miete bezahlen. Diesen Vorgang ermöglichte das Justiz- und Verbraucherschutzministerium per Gesetz, verweist aber auch laut Informationen des „Kicker“ darauf: „Die Pflicht des Pächters zur fristgerechten Zahlung bleibt auch in dieser Zeit bestehen. Zahlungsrückstände aus dem Zeitraum 1. April bis 30. Juni 2020 berechtigen nur – für die Dauer von 24 Monaten – nicht zur Kündigung.“ Der Verein muss also früher oder später die Pacht an die Stadiongesellschaft bezahlen.

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