Mittlerweile sind die Vorwürfe gegen den U19-Coach fast 71 Tage her. Der Aufsichtsrat empfiehlt nun, den Belgier von seinem Amt zu entbinden.
Es waren schwere Vorwürfe gegen Verhoene. Demnach wurden der Belgier u.a. wegen psychischen Terror Diktatur und Unterdrückung beschuldigt. Auch sollten die Spieler Fotos von sich in Unterwäsche schicken, damit der Fitnesszustand bewertet werden kann.
Gegenüber der „Bild“ sagte Jenas Aufsichtsratschef Prof. Dr. Mario Voigt folgendes: „Wir haben als Aufsichtsrat den Bericht besprochen und einstimmig entschieden, dass eine Trainertätigkeit im Nachwuchsbereich unseres Vereins für ihn nicht der richtige Job ist.“ Im Klartext heißt das: Der Aufsichtsrat empfiehlt dem Präsidium den U19-Trainer Verhoene zu feuern.
Verhoene-Zukunft ist ungewiss
Voigt sagt weiter: „Die U19 des FC Carl Zeiss Jena soll sportlich wieder in die Verantwortlichkeit des Vereins übergehen, damit alle Nachwuchsteams des Vereins einem einheitlichen Ausbildungskonzept unterliegen.“ Die A-Junioren liefen bisher unter der Spielbetriebs-GmbH auf.“
Wie es in Zukunft mit Verhoene weitergehen wird, ist zur Zeit noch ungewiss. Der Belgier weißt einen „fußballerischen Sachverstand“ auf, welcher auch immer wieder von der U19 hervorgehoben wurde. Über ein Angebot an anderer Stelle im Verein werden sich in Zukunft der neue Sportdirektor und Geschäftsführer Gedanken machen müssen. Der Aufsichtsrat empfiehlt jedoch, dass er im Nachwuchsbereich des Vereins keine andere Trainertätigkeit mehr übernehmen soll.
