Start News Carl Zeiss Jena wehrt sich gegen Wiederaufnahme des Spielbetriebs

Carl Zeiss Jena wehrt sich gegen Wiederaufnahme des Spielbetriebs

Foto: Waldhof News

Die Wiederaufnahme des Spielbetriebs rückt immer näher. Der FC Carl Zeiss Jena hat sich nun in einem Brief an den thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow gewandt und wehrt sich dagegen.

Wie die „Sportschau“ bereits berichtet hat, schreibt der FCC, dass die „kurzfristige Umsetzung des Hygienekonzeptes“ nicht möglich sei. „Dieses Vorgehen des DFB ist falsch„, so der Klub. Weiter heißt es in dem Entwurf, dass das Konzept „an den Spieltagen erhebliche Anforderungen an die Infrastruktur unseres Stadions“ stelle, „das diesen nicht gerecht werden kann„. Begründet wird dies, dass man in Jena in den Kabinen und Gängen sowie im Sanitärbereich den Abstand von 1,50 Metern nicht einhalten.

Mehraufwand nicht stemmbar

Auch bei Auswärtsspielen sieht der Klub eine große Herausforderung, die mit den aktuell finanziellen Mitteln nicht zu erfüllen sind. „Die Hotels, die wir gemeinhin nutzen, sind normale Mittelklassehotels, die einen solchen Aufwand infrastrukturell in aller Regel nicht leisten können – jedenfalls nicht ohne erheblichen Mehraufwand, der dann auf die Gastmannschaft umzulegen wäre.“ Abschließend kommt der Verein Entschluss, dass das Konzept für „Vereine in der 3. Liga, wie unseren FC Carl Zeiss Jena, organisatorisch, strukturell und personell überfordert„.

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