Eintracht Frankfurt plant in der kommenden Saison mit 20.000 Zuschauern

Die Frage, die sich nach wie vor alle unter uns stellen, werden in der kommenden Saison wieder Zuschauer in die Bundesligastadien dürfen? Bei Eintracht Frankfurt plant man mit 20.000 Zuschauern.

Ein Leitfaden der DFL lässt erahnen, dass wir in der kommenden Saison wieder Fans in den Stadien sehen werden. Die Hausaufgabe der Klubs ist es, ein Konzept dafür zu entwickeln. Bei Eintracht Frankfurt plant man mit 20.000 Zuschauern. Das erklärte Axel Hellmann gegenüber dem „Kicker„. „Wir gehen in unserer Planung von einer Größe von 20.000 Zuschauern aus, wobei es je nach Auflagen auch 15.000 oder 24.000 werden können„, so das Vorstandsmitglied von Eintracht Frankfurt.

Es wird viele enttäuschte Gesichter geben

Hellmann orientiert sich dabei auf das Konzept der DFL. Dieses liegt auch dem Bundesgesundheitsministerium vor. Über eine mögliche Teilzulassung in Stadien entscheidet letztlich aber die lokalen Behörden. In die Frankfurter-Arena passen üblicherweise 51.500 Zuschauer rein. Im Schnitt besuchten 50.160 Fans das Stadion. Im Klartext würde das bedeuten, 20.000 Plätze müssten leer bleiben. Hellmann will die Anhänger mit in die ganze Thematik einbeziehen und sagt weiter: „Das konkrete Vergabeverfahren werden wir mit der organisierten Fanszene besprechen, also mit den Vertretern der Fanklubs, der Fanabteilung, der Nordwestkurve und den Ultras.“

Mögliches Alkoholverbot in Stadien

Unklar ist jedoch, und das bereitet auch Hellmann die größten Bauchschmerzen, wie gelangen die Zuschauer eigentlich zur Arena? Gegenüber dem „kicker“ antwortete er darauf: „Insgesamt ist die große Herausforderung nicht die Sitzanordnung im Stadion, sondern das Thema Anfahrt, Zugang und Abreise. Da hoffen wir, in etwa zwei Wochen detailliert mit Stadt und Vertretern des ÖPNV unsere Planungen abschließen zu können.“ Laut dem DFL-Leitfaden wird empfohlen, dass die öffentlichen Verkehrsmittel in einem speziell getakteten Rhythmus fahren. Auch E-Scooter oder mobile Fahrräder sollen vermehrt zum Einsatz kommen. Um längere Schlangen zu vermeiden, sollen die Zuschauer über konkrete zugewiesene Zeitfenster in das Stadion gelangen.

Die Vertretet der 36 Klubs wollen auf einer Mitgliederversammlung über ein einheitliches Vorgehen in diversen Punkten diskutieren. Neben dem Ticket-Kontingent für Gäste soll auch über ein mögliches Alkoholverbot gesprochen werden. „Das Thema Alkoholverbot muss man komplett durchdenken„, so Hellmann und fügt an: „Es ist vielleicht gut gedacht, verlagert aber das Problem möglicherweise vor die Stadiontore.“

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