Nach wie vor ist es ungewiss, ob wir in der kommenden Spielzeit wieder Fans in den Stadien sehen werden. Die DFL lässt hierzu alle Erst- und Zweitligisten am kommenden Dienstag darüber abstimmen.
Stehplatz-Tribünen könnten bis zu 12,5 Prozent ausgelastet werden, dies geht aus einem Leitfaden für die Rückkehr der Fans hervor. Nun könnte alles ganz anders kommen. Die DFL will darüber abstimmen lassen, ob sogar ein Verzicht von Gästefans und Stehplätze bis zum Ende des Jahres in Frage kommen. Aufgrund der „andauernden pandemischen Lage die Einhaltung und die Kontrolle der Einhaltung von Abstands- und Hygienemaßnahmen in den Stadien zu erleichtern„, schlägt die DFL nun vor, Stehplätze zunächst bis zum 31. Oktober geschlossen zu lassen.
Auswärtsfahrten sind ein wichtiger Bestandteil
Danach werden die Karten in vielen Bundesländern neu gemischt. Das „grundsätzliche Bekenntnis zum Erhalt von Stehplätzen“ soll derweil unverändert bleiben, so die DFL. Eine Lösung hierfür hat der Verband auch parat, man könne die Steh- zu Sitzplätzen umwandeln. Außerdem soll über ein Verbot von Gästefans bis zum Ende des Jahres abgestimmt werden. Damit würde man das Reiseaufkommen der Fans reduzieren. Die DFL mact aber auch deutlich, „dass Auswärtsfahrten von Fans einen wichtigen Bestandteil der deutschen Fußballkultur ausmachen„. Aufgrund der Corona-Pandemie müssten jedoch erhebliche Anpassungen vorgenommen werden, so der Verband.
