Während die DFL bereits beschlossen hat, dass es keine Stehplätze und Gästefans geben wird, hofft der HFC nach wie vor auf einen Start mit möglichst vielen Fans.
Zum Trainingsaufakt erwartet die Hallenser rund 700 Fans. „Unser Ziel ist, dass wir in Abstimmung mit den örtlichen Gesundheitsbehörden die unter den Bedingungen der Pandemie-Lage in Halle maximal mögliche Zuschauerzahl zulassen können„, so der HFC-Präsident Jens Rauschenbach in einem Interview mit dem „MDR“ und sagt weiter: „Dies schließt für uns auch Stehplätze oder Gästefans ein. Daran arbeiten wir seit Wochen.“
Wird der DFB der DFL folgen?
Höchstwahrscheinlich wird sich der DFB an dem DFL-Konzept orientieren und ebenfalls keine Stehplätze sowie Gästefans zulassen. Bereits in der kommenden Woche wird es eine Konferenz zwischen den Klubs und dem DFB geben. Der HFC will sich dort für regionale Konzepte positionieren und stark machen, „da sich das jeweilige Infektionsgeschehen an den Standorten der 3. Liga stark unterscheidet“, wie Rauschenbach betont. „Eine einheitliche, zentrale Regelung halten wir daher für den falschen Weg.“ Letztlich wird die Entscheidung aber beim DFB liegen, dass weiß auch Rauschenbach: „Die Vereine können ein Stimmungsbild abgeben. Die Entscheidung trifft aber letztendlich das DFB-Präsidium. Dem werden wir uns fügen.“
