Nach wie vor ist unklar, ob zu Saisonbeginn in der 3. Liga Fans zugelassen werden. In Sachsen-Anhalt will Innenminister Holger Stahlknecht in einer Sitzung am Dienstag nun den Vorschlag machen, bis zu 2.500 Fans bei Profispielen in Sachsen-Anhalt zuzulassen.
Laut einem Bericht der „Mitteldeutschen Zeitung“ wagt Innenminister Holger Stahlknecht nun einen Vorstoß, was eine mögliche Rückkehr von Zuschauern angeht. So will er in einer Sitzung am heutigen Dienstag vorschlagen, dass bis zu 2.500 Fans bei Profispielen in Sachsen-Anhalt wieder zugelassen werden. Diese Regelung würde dann auch für Heimspiele des Hallescher FC und des 1.FC Magdeburg gelten. Sollte das Hygienekonzept gut umgesetzt werden und die Infektionszahlen sich nicht weiter ausbreiten, so könnten auch noch größere Gruppen genehmigt werden, so Stahlknecht gegenüber der „dpa“.
Stahlknecht will Grenzwert festschreiben
„Wir müssen mit Augenmaß ein Stück weit zur Normalität zurückkehren. Zum Sporterlebnis gehören Fans, aber es ist auch eine wirtschaftliche Frage„, so Stahlknecht. Demnach will der CDU-Politiker einen festen Grenzwert festschreiben. Bedeutet: Die Grenze von 2.500 Zuschauern würde so lange gelten, bis in einem betreffenden Landkreis mehr als 15 Corona-Infektionen je 100.000 Einwohner pro Woche auftreten. Sollte diese Grenze überschritten werden, so könnte der Zugang wieder eingeschränkt werden oder gänzlich untersagt werden.
Ob dieser Vorschlag jedoch abgesegnet wird, ist noch offen. Ein Beschluss darüber ist am Dienstag noch nicht gefallen. Für den 8. September sind weitere Gespräche geplant. Ob und wie viele Zuschauer letztlich in ein Stadion dürfen, entscheiden die Gesundheitsbehörden vor Ort. Die 20 Drittligisten tauschen sich zusammen mit dem DFB am Dienstag über die aktuelle Lage aus.
