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KFC Uerdingen: Großkreutz gewinnt vor Arbeitsgericht

Vor dem Arbeitsgericht in Krefeld hat Kevin Großkreutz einen satten Erfolg gelandet und knapp eine halbe Millionen Euro erstritten.

Immer wieder kommt es zum Rechtsstreit zwischen dem KFC Uerdingen und ehemaligen Spielern. So auch mit Kevin Großkreutz. Der ehemalige Weltmeister erstreitet über 442.500 Euro. Der Verein muss die Summe bis zum Jahresende überweisen. Großkreutz wurde aufgrund sein angeblich mangelnden Fitness Anfang Oktober fristlos gekündigt. Dabei besitzt der 32-Jährige noch ein gültiges Arbeitspapier bis Juni 2021. Der Klub hingegen hat das Gehalt kurzerhand einbehalten. Und das bereits seit dem Frühjahr.

Uerdingen und Großkreutz einigen sich vor Gericht 

Der frühere deutsche Nationalspieler zog daraufhin vor Gericht. Nach der zweiten Verhandlungsrunde stand dann auch fest, dass die Begründung für eine fristlose Kündigung viel zu dürftig sei. Richter David Hagen schlug eine Vergleichszahlung vor. Sogar KFC-Präsident Mikhail Ponomarev wurde telefonisch zugeschaltet, als der Deal zu platzen drohte. Schließlich gab er „grünes Licht“ für die Zahlungen.

Kevin Großkreutz erhält somit seine reduzierten Gehälter von April bis Juli (jeweils 37.500 Euro) sowie die normalen von August und September (jeweils 51.000 Euro). Bis zum 31. Dezember muss der Klub außerdem eine Abfindung in Höhe von 229.500 Euro an Großkreutz überweißen. Der Verteidiger stimmte im Gegenzug zu, dass ein gültiges Arbeitsverhältnis rückwirkend zum 1. Oktober 2020 vorzeitig zu beenden. „Ich bin froh und glücklich, dass jetzt endlich alles geregelt und geklärt ist“, so Großkreutz gegenüber der „Bild„.