MSV Duisburg: Pfiffe haben Dominik Schmidt schwer zugesetzt

Foto: Axel Kammerer

Nach der Einwechslung von Dominik Schmidt am Samstag, im Spiel gegen den SV Meppen, wurde diese mit pfiffen begleitet. Die Mannschaft stellt sich nun hinter 34-Jährigen.

In der 87. Spielminute kam Dominik Schmidt beim Spielstand von 0:1 in die Partie und wurde dabei von einem lautstarken Pfeifkonzert begleitet. Nach dem Schlusspfiff ist der 34-Jährige in Tränen ausgebrochen und war sichtlich mitgenommen. Der Defensivmann wurde anschließend sofort von seinen Mitspielern getröstet. Doch warum wurde Schmidt eigentlich so ausgepfiffen? Der Verteidiger ist bei den Fans mit für den Niedergang in den vergangenen letzten Monaten verantwortlich. Ein weiterer Grund ist seine Aktion in den sozialen Netzwerken, als er sich im Relegationsspiel von seinem Ex-Verein Holstein Kiel mit einem Trikot der Störche hat abblitzen lassen und anschließend öffentlich präsentierte. Wie sich jedoch nun herausgestellt hat, sollen die Pfiffe für Pavel Dotchev gewesen sein, weil er einen defensiven Spieler für einen offensiven gebracht hat.

Mannschaft steht hinter Schmitt 

Die Mannschaft stellt sich nun geschlossen hinter Schmidt und sagt in einem Statement einen Tag nach der Aktion: „Hey Zebras, ihr habt natürlich andere Erwartungen an uns. Wir wissen, dass wir so nicht auftreten dürfen. Dafür sind wir verantwortlich, und dafür dürft ihr auch zu 100% sauer auf uns sein„, so heißt es in dem Statement der Mannschaft. „Aber: Wir sind ein Team. Dominik Schmidt gehört auch zur Mannschaft, wie jeder andere Spieler auch. Domme hat sich keinen Moment hängen gelassen und uns immer unterstützt. Deshalb die Bitte: Seid sauer auf uns als Mannschaft, aber pickt euch nicht Einzelne heraus.“

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