Ende des MVV-Kombitickets: TSV 1860 München vorübergehend entlastet

Foto: Waldhof News

Die Höhe der Stadionmiete und der freie Zugang zur Heimspielstätte des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße sorgen heute im Münchner Stadtrat wieder einmal für hitzige Diskussionen.

Die Münchener Löwen streben den Bau eines eigenen Stadions oder die Erweiterung des bestehenden Stadions an. Derzeit hat der Verein jedoch ein drängenderes Problem zu lösen: die zu hohe Miete für die Heimspielstätte. Die Löwen fordern von der Stadt München, der das Stadion gehört, seit langem eine Senkung der Pacht. Außerdem wird das Ende des MVV-Kombitickets für das Grünwalder Stadion erwartet. Nach Informationen der „AZ“ müssen die Löwen zunächst für eine Saison kein Geld mehr an den MVV zahlen.

Stadtrat beschließt Abschaffung des Kombitickets: Sechzig kann 300.000 Euro einsparen

Hinter verschlossenen Türen hat der Stadtrat am Mittwoch das Ende des Kombitickets auf den Weg gebracht, so dass die Löwen nicht mehr verpflichtet sind, Geld an den MVV zu überweisen und damit die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln an die Eintrittskarten zu den Spielen zu koppeln. Grund für die Abschaffung des Kombitickets ist die Einführung des 49-Euro-Tickets, das das Kombiticket überflüssig macht.

Sechzig kann so rund 300.000 Euro einsparen, während die Kaltmiete wie berichtet immens steigt und die Stadtverwaltung keine Möglichkeit sieht, die Kosten zu senken. Grüne, SPD, CSU, FDP und Linkspartei haben gemeinsam beschlossen, die Löwen von den Kosten für das MVV-Kombiticket zu entlasten.

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