MSV Duisburg vor Waldhof-Duell: „Nicht um jeden Preis gewinnen – aber wir wollen!“

Unter Flutlicht, vor großer Kulisse und mit Rückenwind der Tabellenführung: Der MSV Duisburg empfängt am Freitagabend (19 Uhr) den SV Waldhof Mannheim und will seiner klaren Linie treu bleiben. Trotz fünf Ligapartien ohne Sieg setzt Coach Dietmar Hirsch auf Ruhe, Mut und sein bewährtes Konzept aus Kompaktheit gegen den Ball und frühem Offensivpressing in der 3. Liga.

Ausgangslage: Tabellenführer trotz Durststrecke

Vier Unentschieden und eine Niederlage in München, trotzdem verteidigten die Zebras mit dem 0:0 im Topspiel in Osnabrück und der gleichzeitigen Cottbuser Pleite die Spitze. Der Aufsteiger zeigt Stabilität in der Liga3, auch wenn der letzte Dreier fehlt. Im Wedaustadion werden rund 22.000 Fans erwartet, ein Setting, das dem MSV in die Karten spielt.

Tonlage des Trainers: Gelassen und zielstrebig

Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir nicht um jeden Preis gewinnen müssen“, sagt Dietmar Hirsch. „Wir haben einfach Bock auf Fußball, wollen die Atmosphäre genießen und wollen gewinnen.“ Der MSV will also aktiv bleiben – ohne den Druck des Müssens, aber mit klarem Fokus auf drei Punkte.

Matchplan: Frühes Pressing, kompakt gegen den Ball

Hirsch über den Gegner: „Mannheim ist sehr stark bei zweiten Bällen und sehr schnell über die Flügel. Es ist eine aktive Mannschaft, die – wie Osnabrück – überdurchschnittlich gut für die 3. Liga ist.“

Die Antwort der Duisburger: dicht gestaffelt verteidigen, Passwege schließen und früh anlaufen. Genau dieses Pressing brachte zuletzt immer wieder hohe Ballgewinne in der gegnerischen Aufbauphase, einschließlich Torchancen und Toren. Gegen Waldhof soll dieser Trigger-Fußball erneut der Schlüssel sein.

Personal: Symalla fällt lange aus

Eine schlechte Nachricht gab’s dennoch: Simon Symalla fällt langfristig aus; eine Rückkehr in diesem Jahr hält Hirsch für nahezu ausgeschlossen. Die Ausfallliste wächst damit auf vier Langzeitverletzte, der Kader wird weiter belastbar bleiben müssen.

Stimmung & Rahmen: Flutlichtfaktor als Push

Flutlicht, Heimsupport und Tabellenführung, vieles spricht für eine energiegeladene Partie im Wedaustadion. Trotz der jüngsten Remis-Serie bleibt der MSV gelassen. Das Vertrauen ist groß, dass sich die Ergebnisse „von allein“ einstellen, wenn der Weg beibehalten wird.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein