Donnerstag, April 16, 2026
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Gewalttätige Auseinandersetzung zwischen 1860 und Bayern München-Fans in München

Foto: Waldhof News

In der Implerstraße in München spielt sich eine dramatische Szene ab: Auf offener Straße kommt es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung, an der etwa 80 Personen der beiden Fanlager des TSV 1860 München und Bayern München beteiligt sind.

Selbst als ein Mann zu Boden geht, setzen die Männer in den weißen T-Shirts ihre brutalen Angriffe fort, treten und schlagen weiter auf ihn ein. Auslöser der gewalttätigen Auseinandersetzung war ein Streit zwischen Anhängern des TSV München 1860 und Fans des FC Bayern München. Am Sonntagabend gegen 22.15 Uhr gingen zahlreiche Notrufe bei der Polizei ein, in denen von zwei Gruppen von etwa 40 Personen berichtet wurde, die mit bloßen Fäusten und Füßen aufeinander losgingen.

Polizei sucht Zeugen und Videomaterial nach Zusammenstoß von Fan-Gruppen in München

Es handelte sich um eine geplante Straßenschlacht zwischen Fußball-Ultras, von denen sich viele vermummt hatten und einige sogar Schlagwaffen mit sich führten. Die Bayern-Fans hatten sich weiße T-Shirts übergezogen, um ihre Gruppe leichter identifizieren zu können. Diese Eskalation der Gewalt stellt eine beunruhigende Wende dar, da sich Hooligans normalerweise nicht an solch Orten treffen. Nach Informationen der „BILD„-Zeitung hatten die Bayern-Hooligans offenbar an der Implerstraße auf die Löwen-Fans gewartet. Die Löwen waren gerade von ihrem Drittligaspiel am Abend in Essen zurückgekehrt und kamen vermutlich aus der U-Bahn-Station.

Es ist noch unklar, wer wen angegriffen hat„, so ein Polizeibeamter. Als die Polizei mit einem Großaufgebot eintrifft, sind die meisten Beteiligten bereits geflüchtet. Die Polizei durchsuchte daraufhin die Hooligans des TSV 1860 München im Sendlinger Bunker und fand dabei auch Schlagwerkzeuge. Die Feuerwehr war ebenfalls im Einsatz und leuchtete das Gebäude aus. Bisher wurden keine Tatverdächtigen festgenommen, die genaue Zahl der Verletzten ist noch unklar. Die Beamten suchen weiterhin nach Zeugen und Videomaterial des Vorfalls.

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