Eine herbe Enttäuschung im Kampf um den Klassenerhalt musste der SV Waldhof Mannheim am Samstag hinnehmen. Im Kellerduell gegen Lübeck verspielte die Mannschaft von Trainer Rüdiger Rehm eine frühe Führung und musste sich am Ende mit 1:2 geschlagen geben. Der Cheftrainer der Mannheimer, Rüdiger Rehm, ist sauer über die Schiedsrichter-Entscheidung, die letztlich über das Spiel entschieden hatte.
Durch die Niederlage gegen den direkten Konkurrenten aus Lübeck rutschten die Mannheimer wieder auf einen Abstiegsplatz – ein Rückschlag in einer ohnehin schwierigen Saison. Das Spiel war ein Wechselbad der Gefühle. Nach dem Führungstreffer durch Kapitän Marcel Seegert in der 53. Minute schien Waldhof das Spiel im Griff zu haben. Doch eine zehnminütige Unterbrechung wegen eines Schneeballwurfs auf den Schiedsrichter-Assistenten brachte die unerwartete Wende. Rehm beschrieb, wie seine Mannschaft danach den Faden verlor und aus dem Spiel geriet, was letztlich zum unglücklichen Ausgang führte. „Wir konnten danach nicht mehr hochfahren“, so Rehm.
Blick wieder nach vorne richten
Besonders die Schiedsrichterleistung bei einem entscheidenden Zweikampf kurz vor dem zweiten Gegentor in der 86. Minute sorgte für Unmut beim Mannheimer Coach. Rehm kritisierte vehement, dass ein Foul an Seegert nicht geahndet wurde, obwohl es von den Schiedsrichterassistenten als solches erkannt wurde. Die Nichtahndung dieser Situation, die zum 2:1 für Lübeck führte, war für Rehm ein klares Ärgernis. „Er hat ihn umgerannt. Das muss ich sehen„.
Fridolin Wagner zeigte sich ebenfalls frustriert über den Spielverlauf und die vergebenen Chancen seiner Mannschaft. Er resümierte nach dem Spiel, dass man die Konter nicht effektiv ausgespielt habe, was letztlich zur Niederlage beigetragen habe. Den Kopf hängen lassen will man nicht, nun will man das „Boot wieder in dir richtige Richtung lenken.“
