Ulm setzt auf Glasbrenner: Interim wird Cheftrainer bis Saisonende

Der SSV Ulm 1846 Fußball setzt auf Kontinuität: Interimstrainer Moritz Glasbrenner übernimmt dauerhaft bis Saisonende. Der 35-Jährige überzeugte Vereinsspitze und Geschäftsführung im strukturierten Auswahlprozess, obwohl er noch nicht im Besitz der Pro-Lizenz ist. Der Klub nimmt dafür eine mögliche DFB-Strafzahlung in Kauf.

Die Spatzen entscheiden sich bewusst für den Weg der kurzen Dienstwege: Glasbrenner kennt Kader, Kabine und Abläufe und lieferte in zwei Wochen als Interimscoach genug Argumente. Sportlich verspricht die Lösung Stabilität, organisatorisch nimmt der Verein die DFB-Sanktion wegen der fehlenden Pro-Lizenz in Kauf. Dass das bewährte Staff-Gerüst bestehen bleibt, spricht zusätzlich für Kontinuität und klare Verantwortlichkeiten.

Moritz Glasbrenner: „Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das der Verein in uns setzt. Die Aufgabe gehe ich mit Demut aber auch mit großer Vorfreude an, da die Arbeit mit der Mannschaft in den letzten zwei Wochen großen Spaß gemacht hat. Ich bin von der Qualität der Jungs absolut überzeugt und freue mich, dass wir gemeinsam, das heißt Verantwortliche, Mannschaft, Trainerteam und Fans, weiterarbeiten können.“

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