Donnerstag, März 12, 2026
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Rückblick auf den 13. Spieltag der 3. Liga

Die 3. Liga hat es in sich! Woche für Woche duellieren sich die 20 Mannschaften der 3. Liga. Das Überraschungsteam der bisherigen Saison ist unbestritten der Aufsteiger MSV Duisburg. Duisburg holte starke 26 Punkte aus 13 Spielen, damit sind die Zebras Tabellenführer vor Energie Cottbus und dem SC Verl. Dahinter lauern Osnabrück und Rot-Weiss Essen auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Tief im Abstiegskampf stecken der 1. FC Schweinfurt, TSV Havelse, SSV Ulm und Jahn Regensburg. Ulm und Regensburg stiegen erst vergangenes Jahr aus der 2. Bundesliga in die 3. Liga ab, nun droht der erneute Abstieg.

Viktoria Köln vs. FC Ingolstadt 04 am Freitag

Viktoria Köln gegen den FC Ingolstadt war ein klassisches Mittelfeld-Duell. Vor dem Spiel war klar, dass der Sieger des Spiels den Anschluss an die Aufstiegsränge herstellen kann und der Verlierer sich nach unten orientieren muss. Am Ende hieß es hochverdient 3:1 für den Heimverein. Viktoria hatte keine starke Anfangsphase und geriet durch den Treffer von Yannick Deichmann (16. Minute) zunächst in Rückstand. Im Anschluss zeigte sich Ingolstadt aber zu harmlos und verlor viele Zweikämpfe.

In der 54. Minute gelang David Otto der Ausgleichstreffer und nur 14 Minuten später erzielte Lex-Tyger Lobinger den umjubelten Führungstreffer. In der 78. Minute schnürte Lobinger den Doppelpack und machte den Sieg für Viktoria Köln perfekt. Damit verbesserte sich Viktoria Köln auf Rang 8.

Sechs Spiele am Samstag, dem 01.11.2025

Am Samstag fanden traditionell sechs Spiele statt, das Spitzenspiel zwischen dem VfL Osnabrück und dem MSV Duisburg endete 0:0. Für den MSV sicherlich kein schlechtes Resultat, denn so konnte man sich weiter an der Tabellenspitze behaupten. Für Energie Cottbus war alles angerichtet, um erstmals in dieser Saison die Tabellenführung zu übernehmen. Doch nach fünf Siegen in Serie patzte die Mannschaft von Claus-Dieter Wollitz. 1860 München feierte gegen Energie Cottbus den vierten Heimsieg in Serie und verschaffte sich so etwas Luft im Abstiegskampf. Treffsicher zeigte sich Thore Jacobsen per Elfmeter in der 39. Minute und in der 45+4 Minute. Den Schlusspunkt setzte King Manu in der 82. Minute mit einem Eigentor.

Die meisten Treffer fielen beim 4:3-Heimsieg von Erzgebirge Aue gegen Jahn Regensburg. Bis zur 86. Minute führte Jahn Regensburg noch mit 2:3, doch Fabisch in der 86. Minute und Weinhauer in der 96. Minute sorgten für den Sieg der Veilchen. Damit konnte sich Aue zunächst aus der Abstiegszone befreien. Der SSV Ulm verpasste dagegen den Befreiungsschlag beim Heimspiel gegen die Reserve des VfB Stuttgart. Am Ende hieß es 1:3 aus Sicht der Ulmer. Obwohl Ulm nach 19 Minuten zunächst in Führung gehen konnte, kassierten die Spatzen die vierte Niederlage in Serie und bleiben somit auf einem Abstiegsplatz. Zwei folgenschwere Patzer brachten Ulm auf die Verliererstraße.

Besser lief es für den SV Wehen Wiesbaden. Die Landeshauptstädter bezwangen den TSV Havelse mit 0:2. Der TSV kam zunächst gut in die Partie, vergab jedoch die wenigen Chancen kläglich. Kurz vor der Pause hatte dann Fatih Kaya leichtes Spiel und schob aus kurzer Distanz ein. In der zweiten Halbzeit zeigte sich Havelse bemüht, aber ohne Durchschlagskraft. Wenige Augenblicke vor dem Schlusspfiff sorgte Agrafiotis für die Entscheidung. Der Offensivspieler vollendete einen Konter der Wiesbadener.

Auch beim Spiel Hansa Rostock gegen den SC Verl gab es ein spätes Tor. In der siebten Minute der Nachspielzeit sicherte Joker Kinsombi der Ostseekogge zumindest einen Punkt gegen das Überraschungsteam aus Verl. Zuvor war Rostock früh mit 1:0 durch einen Rechtsschuss von Carstens in Führung gegangen. Danach zeigte sich die Mannschaft von Daniel Brinkmann aber lange nicht so stark wie beim 4:2-Sieg gegen Viktoria Köln in der vergangenen Woche. Verl spielte gut mit und zauberte immer wieder den einen oder anderen ansehnlichen Angriff auf den grünen Rasen. Jonas Arweiler glich in der 26. Minute zunächst nach einem schönen Vertikalpass aus und Ens konnte sogar mit einem Kopfballtreffer noch einen draufsetzen. Am Ende hieß es etwas schmeichelhaft für Hansa Rostock 2:2.

Drei Spiele am Sonntag, dem 02.11.2025

Am Sonntag feierte der Westen. Rot-Weiss Essen setzte sich in einem heiß umkämpften Spiel mit 2:1 gegen Schlusslicht Schweinfurt durch. Der Joker Marek Janssen brauchte nur vier Minuten, um RWE auf die Siegerstraße zu bringen. Zur Halbzeit stand es unentschieden. Für Schweinfurt traf übrigens Ex-Bundesligaspieler Johannes Geis per Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:1. Dadurch ist Rot-Weiss Essen wieder ganz nah an die Aufstiegsränge gerückt. Wer Rot-Weiss Essen und die Liga aufmerksam verfolgt, weiß, dass Essen in Heimspielen oft als Favorit ins Spiel geht. Sehr gute Apps für Sportwetten helfen dabei, Statistiken und Gewinnchancen zu vergleichen.

Auch bei der Alemannia aus Aachen war der Jubel groß. Top-Torjäger Lars Gindorf sicherte mit seinen Saisontreffern neun und zehn den Sieg des Traditionsvereins gegen den 1. FC Saarbrücken. Währenddessen wird in Aachen über die Nachfolge von Trainer Muzzicato diskutiert, aktuell gilt Christian Fiel als Favorit. Der Sieg der Aachener ist gleichbedeutend mit der dritten Niederlage in Serie für den FCS. Statt im Aufstiegsrennen befinden sich die Saarländer auf Platz 10 und damit im grauen Mittelfeld der Tabelle. Apropos graues Mittelfeld. Genau darin steckt auch der SV Waldhof MannheimMit 2:0 ging man bei der Reserve von 1899 Hoffenheim baden. Zwei späte Tore von Hoffenheim besiegelten die Auswärtsniederlage für Mannheim. Mannheim ließ etliche Großchancen liegen, dies bestrafte Hoffenheims Joker Llugiqi mit dem späten Führungstor.

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