Der SSV Ulm 1846 Fussball verstärkt sich im defensiven Bereich: Luca Bazzoli wechselt bis zum Saisonende auf Leihbasis zu den Spatzen. Der 25-Jährige bringt reichlich Erfahrung aus der 3. Liga sowie aus höheren Spielklassen mit und soll im Abstiegskampf sofort Stabilität verleihen.
Bazzoli stößt im Trainingslager zur Mannschaft
Nach seiner Abreise mit Rot-Weiss Essen ins Trainingslager in der Türkei schloss sich Luca Bazzoli am Abend dem Mannschaftshotel des SSV Ulm an. Bereits am nächsten Tag wird der Neuzugang erstmals gemeinsam mit seinen neuen Teamkollegen auf dem Trainingsplatz stehen und sich in die Abläufe integrieren.
Ausbildung und Karriereweg des Neuzugangs
Ausgebildet wurde der defensive Mittelfeldspieler im Nachwuchs des FSV Frankfurt, für den er auch drei Jahre im Herrenbereich aktiv war. Anschließend führte ihn sein Weg zur zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart II. Den nächsten Karriereschritt machte Bazzoli 2023 bei Preußen Münster. Dort sammelte er erstmals Spielpraxis in der 3. Liga und feierte mit dem Verein am Saisonende den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Im Sommer wechselte der Deutsch-Italiener zu Rot-Weiss Essen, kam dort jedoch in der Hinrunde nur sporadisch zum Einsatz. Nun folgt der Wechsel innerhalb der Liga3 an die Donau.
Vielseitiger Defensivspieler mit Erfahrung
Bazzoli fühlt sich vor allem im defensiven Mittelfeld wohl, kann aber auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden. Seine bisherige Bilanz unterstreicht seine Routine: 21 Einsätze in der 2. Bundesliga, 41 Spiele in der 3. Liga sowie 104 Partien in der Regionalliga stehen bislang zu Buche.
Stabilität für den Liga3-Abstiegskampf
SSV-Geschäftsführer Stephan Schwarz erklärt: “Mit Luca bekommen wir einen Spieler, der im bisherigen Verlauf seiner Karriere gezeigt hat, dass er die 3. Liga kann und viel Qualität mitbringt um einer Mannschaft Stabilität zu verleihe. Das ist das, was wir in unserer Situation brauchen.”
Auch der Spieler selbst blickt optimistisch auf die neue Aufgabe: “Ich bedanke mich beim SSV Ulm 1846 Fussball für das Vertrauen. In der Hinrunde habe ich leider wenig gespielt, bin aber überzeugt, dass ich dem Verein helfen kann, den Klassenerhalt zu schaffen. Es ist super, dass ich hier im Trainingslager direkt meine neuen Kollegen kennenlernen kann.“
