Nach dem Abschied von Stephan Küsters hat Viktoria Köln die vakante Position des Sportlichen Leiters neu besetzt. Ab dem 1. Februar 2026 übernimmt Valentin Schäfer die Verantwortung für den sportlichen Bereich. Der bisherige Chefscout und Kaderplaner des Drittligisten gilt intern als absolute Wunschlösung und soll den eingeschlagenen Weg des Klubs konsequent fortführen.
Logischer Schritt für den Ausbildungsverein
Der Sport-Vorstand der Höhenberger, Franz Wunderlich, unterstreicht die Bedeutung der Personalie: „Als klar war, dass sich die Wege von Viktoria Köln und Stephan Küsters trennen, war Valentin unsere absolute Wunschlösung. Es ist der logische Schritt um den eingeschlagenen Weg als Ausbildungsverein in den nächsten Jahren fortzusetzen. Kaum jemand kennt die Mannschaft und den Verein so gut wie er. Wir freuen uns über die schnelle Einigung und die Tatsache, ab dem 1. Februar mit ihm als Sportlichen Leiter unsere Ziele weiterzuverfolgen.“
Mit der Beförderung aus den eigenen Reihen setzt Viktoria Köln ein klares Zeichen für Kontinuität und nachhaltige Kaderentwicklung, ein zentrales Element im Wettbewerb der dritten Liga.
Vom Chefscout zum sportlichen Verantwortlichen
Valentin Schäfer arbeitet seit dem Sommer 2021 für Viktoria Köln. Zuvor sammelte der gebürtige Berliner Erfahrungen bei Fortuna Düsseldorf sowie beim SC West Köln. Auf der Schäl Sick begann er als Chefscout und verantwortete die Kaderplanung im Nachwuchsleistungszentrum.
Seit der Saison 2022/23 ist Schäfer eng in die sportlichen Entscheidungsprozesse der Profimannschaft eingebunden, zunächst als Scout, ab Sommer 2024 dann als Kaderplaner. Diese Entwicklung macht ihn zu einem der zentralen Architekten des aktuellen Viktoria-Kaders in der Liga 3.
Schäfer: „Identifiziere mich voll und ganz mit dem Klub“
Der neue Sportliche Leiter blickt mit Dankbarkeit auf seine bisherige Zeit zurück: „Ich bin dem Verein dankbar für das Vertrauen und die Chance, die gute sportliche Entwicklung der letzten Jahre weiter voranzutreiben. In den vergangenen viereinhalb Jahren habe ich Viktoria als Verein und Vamilie sehr schätzen gelernt und identifiziere mich voll und ganz mit dem Klub und seinen Menschen. Deshalb bedeutet es mir viel, hier den nächsten Schritt gehen zu können.“
